75 Jahre Ende 2. Weltkrieg in Obervieland

75 Jahre Kriegsende in Obervieland – Befreiung und Aufbruch

75 Jahre sind es her, da endete der von Deutschland entfachte 2. Weltkrieg auch in Bremen. Am 20. April stellten die vor der Stadt stehenden britischen Truppen ein Ultimatum zur kampflosen Übergabe. Die NS-Gauleitung und der Kampfkommandant lehnten dieses ab und propagierten den Kampf bis zur letzten Patrone und dem Mann. So kam es in den letzten Kriegstagen noch zu erheblichen Zerstörungen und Verlust an Menschenleben.

Am 25. April überquerten die britischen Truppen mit Schwimmpanzern die Überschwemmungszone an der Ochtum und besetzten Arsten, Kattenturm und Habenhausen. Damit war in Obervieland der Krieg zu Ende. Die Unverbesserlichen nannten es „Kapitulation“. Für die meisten Menschen war es der Tag der Befreiung, denn die Leiden des sinnlosen Krieges hatten ein Ende. Das galt in Arsten und Habenhausen für die politisch verfolgten Sozialdemokraten, die hier in Bremen ihre Hochburgen hatten. Das galt insbesondere für die Zwangsarbeiter aus Frankreich, Polen oder Russland.

Das Bürgerhaus Obervieland bietet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Arster Geschichte(n) am 14. März 2020 einen Workshop für Jung und Alt an, in dem das Kriegsende vor 75 Jahren beleuchtet werden soll. In der Zeit von 10.00 – 15.00 Uhr sollen Zeitzeugen aus dem Stadtteil ihre Erinnerungen mit jungen Menschen (Schülern) teilen. Möglich ist auch eine Exkursion zu Orten im Stadtteil, die eine Bedeutung für das Kriegsende hatten. Anmeldungen bitte an das Bürgerhaus Obervieland…..

Der Workshop soll zu einer Arbeitsgruppe führen, um Gedenkorte in Obervieland zu identifizieren. Der WS ist kostenlos und es wird ein Mittagsimbiss gereicht.

Infos

Quelle: Facebook
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