Filmreihe Kirche & Kino: #Visionen

#VISIONEN / Filmreihe Arbeitskreis Kirche & Kino

»Wir zeigen Filme, die unserem augenblicklichen Zeitgefühl entsprechen.
Wir bewegen uns auf schwankendem Boden.
Kaum lösbare Herausforderungen wie Migration, Klimawandel, drohende europäische Finanzkrise, Terror und Krieg sowie autoritärer Rechtspopulismus bedrängen uns.
Zugleich gibt es eine unübersehbare Fülle von Initiativen und Bewegungen, die den visionären Dreiklang von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung mit Leben füllen.
Dystopien und Utopien finden gleichermaßen ihre filmische
Umsetzung. Sie konfrontieren uns mit der drängenden Frage, was auf dem Spiel steht.«

(Louis-Ferdinand von Zobeltitz, Arbeitskreis Kirche und Kino Bremen)

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Kirche und Kino Bremen und der Kulturkirche St. Stephani Bremen.




THE CIRCLE

Di. 17.9. / 19:30 * mit Einführung von Louis-Ferdinand von Zobeltitz (Arbeitskreis Kirche und Kino Bremen);
Fr. 20.9., Sa. 21.9., Di. 24.9. + Mi. 25.9. / 20:00;
Do. 19.9. + So. 22.9. / 17:45

Als die ehrgeizige Mae einen Job beim angesagtesten, größten und einflussreichsten IT- und Social-Media-Unternehmen der Welt namens »The Circle« bekommt, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Sie stürzt sich voller Begeisterung in die schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, Gratis-Konzerten und coolen Partys. Während Mae innerhalb der Firma immer weiter aufsteigt, wird sie vom charismatischen Firmengründer Eamon Bailey ermutigt, an einem bahnbrechenden Experiment teilzunehmen: eine Kamera, die sie am Körper trägt, lässt Millionen von Menschen im Netz rund um die Uhr an ihrem Leben teilhaben. Doch ihre Teilnahme lässt sie an die Grenzen von Privatsphäre, Ethik und ihrer eigenen Freiheit stoßen. Ihr verändertes Verhalten beeinflusst nicht nur ihr eigenes Leben, ihre eigene Zukunft, sondern auch die ihrer Familie, ihrer Freunde und der gesamten Menschheit. Und dann ist da auch noch ihr mysteriöser Kollege Kalden…

Die Verfilmung des 2014 erschienen Bestsellers von Dave Eggers regt an, über die Vorzüge und Gefahren einer total vernetzten digitalen Welt nachzudenken. In dem gleichnamigen Roman entwirft der Autor einen »totalitären Albtraum« in Gestalt eines übermächtigen sozialen Netzwerks – die bedrohliche Utopie einer Welt, die die Abschaffung der Anonymität und absolute Transparenz zum Ziel hat.

USA/VAE 2017, Regie: James Ponsoldt, mit Emma Watson, Tom Hanks, Patton Oswalt, Glenne Headly, 110 Min., OmU




HOMO SAPIENS

Di. 22.10. / 19:30 * mit Einführung von Dirk von Jutrczenka (forum Kirche);
Mi. 23.10., Mo. 28.10. + Mi. 30.10 / 18:00;
Di. 29.10. / 20:15;
So. 27.10. + Do. 31.10. / 17:45

Ein kaputtes Haus, es tropft durch ein zerrissenes Dach, Schnee und Eis suchen sich ihren Weg ins Innere. Der Wind streicht durchs hohe Gras, dazwischen gammelnder Abfall. Verödete Supermärkte tauchen auf, mit herumliegenden Waren, die keiner mehr braucht. Eine Kirche in Trümmern. Eine verrottete Achterbahn ragt halb versunken aus dem Meer. Der Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter zeigt in seinem neuen Film von Menschen verlassene Orte, in denen die Natur sich ihr Areal zurückerobert. Vier Jahre hat Geyrhalter an seinem Film gearbeitet. Überall haben der Regisseur und sein Team „lost places“ gefunden. Der Film folgt der Idee, wie die Welt aussehen könnte, wenn es den Menschen nicht mehr gibt. „Ich sage bewusst nicht, dass es ein Zukunftsszenario ist. Man kann sich das denken – es ist auch so angelegt“, sagt Geyrhalter im Wiener Standard. „Es ist ein Film, der die Menschheit durch ihre Abwesenheit porträtiert."

A 2016, Regie: Nikolaus Geyrhalter, 94 Min.




PAPST FRANZISKUS - EIN MANN SEINES WORTES

Di. 19.11./ 19:30 *mit Einführung von Ingeborg Mehser (KDA - Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt)
+ evtl. weitere Termine

Ein Porträt von Jorge Mario Bergoglio, der seit 2013 als Papst Franziskus Oberhaupt der katholischen Kirche ist. Regisseur Wim Wenders inszeniert einen Film mit, nicht über den Papst und macht ihn zu einer Plattform, über die der Papst für ihn zentrale Botschaften vermittelt: Die Forderung nach Solidarität mit den Armen und nach einem respektvollen Umgang mit der Schöpfung sowie von Menschen, Nationen und Religionen miteinander – im Geist von Bergoglios „Namensgeber“ Franziskus von Assisi, dessen Vorbild mittels Sequenzen, die wie Passagen aus einem Stummfilm-Porträt des Heiligen inszeniert sind, heranzitiert wird.

D/CH/F 2018, Regie: Wim Wenders, 96 Min., engl., dt., span., ital. OmU




HELL – DIE SONNE WIRD EUCH VERBRENNEN

Di. 10.12. / 19:30 * mit Einführung von Karl-Heinz Schmid (CITY46)
+ evtl. weitere Termine

Vier junge Menschen fahren in einer nahen Zukunft in einem abgedunkelten Auto durch sengende Hitze Richtung Gebirge, wo es angeblich noch Wasser geben soll. Die Spannungen innerhalb der Notgemeinschaft explodieren, als sie in einen Hinterhalt geraten und Kannibalen in die Hände fallen. Postapokalyptischer Science-Fiction-Film, der auf viele Vorgänger rekurriert, die Versatzstücke aber einfallsreich und schlüssig kombiniert. Zügig erzählt und gut besetzt, reflektiert das Drama über Zivilisationsbrüche und die Frage, was Menschen unter extremen Bedingungen zu tun bereit sind. Dabei kann sich der "Look" des Debütfilms durchaus mit hochbudgetierten Blockbustern messen lassen.

D / CH 2011, Regie: Tim Fehlbaum, 90 Min.




Mehr Infos auf www.city46.de




Coverphoto: THE CIRCLE © Universum Film

Infos

Quelle: Facebook
Link: https://www.facebook.com/even…
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