Homers »Ilias«

Ein Abend mit Kurt Steinmann und Jan Philipp Reemtsma

Mit Homer begann die europäische Literatur – genauer gesagt mit der »Ilias«. In 15.500 packenden Versen erzählt dieses unvergängliche Menschheitsepos vom Groll des Achilleus und dem Krieg um Troja. Kurt Steinmanns Neuübersetzung liegt im Manesse Verlag vor, in einer prachtvoll illustrierten, kommentierten Ausgabe, die Jan Philipp Reemtsma mit einem Nachwort versehen hat.

Ausgelöst von Paris’ Raub der Helena, der schönsten aller Frauen, herrscht ein jahrelanger Krieg zwischen den Griechen und den Bewohnern Trojas (griechisch: Ilion). In dramatischen Einzelszenen trifft Mann auf Mann, wird um das Leben von Freunden gekämpft und um Angehörige getrauert. Zusätzlich befeuert wird das grausame Gemetzel vom persönlichen Krieg des Griechen Achilleus gegen seinen Heerführer Agamemnon. Dieser hat ihm ein Beutestück, das Mädchen Briseis genommen. Achilleus bittet die Götter um Rache – und sei es um den Preis der eigenen Niederlage. Wie Achilleus’ Zorn besänftigt wird, wie nach dramatischen Wendungen sein unbändiger Hass und sein Egoismus bezwungen werden, erzählt Homers ergreifendes Schlachtengemälde in 24 unvergesslichen Gesängen.

Die sprachmächtige neue Übertragung Kurt Steinmanns wurde jüngst mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung ausgezeichnet.

Karten ab 15.5. an den VVK-Stellen, in der Buchhandlung Samtleben, über diese Website, bei der Hotline 0180.60 15 729 sowie ggfs. an der Abendkasse. Mitglieder des Literaturhaus e.V. können ab 10.5. unter T 040.22 70 20 11 buchen.

Foto: Ausschnitt Cover © Manesse Verlag

Infos

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