Kulturgottesdienst »Den Finger in die Wunde legen«

Wunden gehören zu unserem Leben. Bereits in
der Kindheit ziehen wir uns durch das wiederholte
Hinfallen Wunden und Verletzungen zu. Menschen
leiden ein Leben lang an ihren körperlichen
und seelischen Wunden. In der Bibel zeigt
Jesus dem zweifelnden Thomas seine Wunde.
Dann und deshalb kann dieser an ihn glauben.
Wunden gehören zur Welt. Es gibt heute unzählig
viele Wunden, eine Welt, die blutet, in der gelitten,
gestritten, gestorben wird. Wunden, die zum
Himmel schreien oder die in verwandelter Gestalt
wiederkehren können, etwa unter dem
Vorzeichen des religiös inspirierten Fundamentalismus.
Auch die Künstlerin Monika Fioreschy
hat sich in ihren Werken mit »Wunden« beschäftigt,
u.a. mit den Wunden Europas in ihrer
Arbeit, die inmitten unserer Kirche hängt.

Liturgie und Texte: Monika Fioreschy, Künstlerin
und Pastorin Diemut Meyer, Kulturkirche St. Stephani Bremen Musik: Bremer Kantorei St. Stephani, Leitung / Klavier / Orgel: Tim Günther

Foto: Monika Fioreschy

Infos

Quelle: Facebook
Link: https://www.facebook.com/even…
Zusagen: 0 x