Kunstausstellung »Menetekel«

Die Kunstausstellung wird verlängert bis zum 21.7.!

Gewogen, für zu leicht befunden. Diese Worte sind bekannter
als jene aus dem Buch Daniel:
»MENE MENE TEKEL UPHARSIN«. Auch die
Autokorrektur kennt sie nicht: Gewogen, für zu
schwer befunden. Mit seiner Projektbeschreibung
der Ausstellung Menetekel gewann der Bildende Künstler
Johann Büsen das Kunststipendium der Bremischen
Evangelischen Kirche.
Das Wort ist ein Unkenruf des Untergangs, laut Duden
ein unheildrohendes Zeichen. An wen ist es gerichtet?
In der Bibel als Flammenschrift an Belsazar, der in der
Nacht darauf getötet wird. Das Gleichnis gilt auch all jenen,
die wie Belsazar waren, sind und sein werden.
Für unseren Stipendiaten ist Menetekel eines der ersten
Graffitis. Johann Büsens eigene Bilder wirken mächtig,
weil sie Schmelztiegel vieler Bilder sind. Per Computer
schweißt er alte und neue Bilder zu neuesten zusammen.

Foto: Johann Büsen

Infos

Quelle: Facebook
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