Lion O. King // King Amongst Kings

Lion O. Kings viertes Album definiert neu, was es heißt, King zu sein. Auf "King Amongst Kings" mischt der Sänger die maschinelle Kühle harter Beats mit der Wärme seiner Stimme und eines Akzents der … vielleicht irgendwo aus den Südstaaten kommt und so markant ist, dass man ihn nicht aus dem Kopf kriegt. Der verwegene Popmix von "King Amongst Kings" hat es nicht nötig, zu gefallen, bedient sich, wo er will, und ist dabei verdammt sensibel.

Die Songs darauf (wie "Animal" und "Lionman") kommen aus mehr als nur einer Wildnis: Lion O. King ist in Äthiopien geboren und, so erzählt er, in Addis Abeba, New York und Neapel aufgewachsen. Fest steht: Er hat auf den Bühnen der Festivals SXSW, Hurricane und Rock am Ring performt. Auf "King Amongst Kings" macht er seine Biographie hörbar, sie klingt nach Weltbürger und Weirdo, zugleich rau und kultiviert, wie sein Großstadtcowboy-Schnurrbart.

"I'm an insult to their eyes, I'm everything there is to despise", behauptet er im Song "Lionman", nur um im nächsten Atemzug zur (Toll-)Kühnheit aufzurufen: "Dream, Martha May, don't care what they say. Dream of the day you're gonna go all the way." Genau das tut Lion O. King mit diesem Album: Er zeigt sich als Selfmademan mit Hunger nach Erfolg und Lust am Ausreizen von Grenzen.

"King Amongst Kings" ruft zur Risikofreude auf und hinterfragt ganz nebenbei die Pose des Performers. Denn radikale Verletzlichkeit ist Teil der Show und so fordert Lion O. King in der titelgebenden Hymne: "Time to do the right thing / become a king amongst kings".
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