Die Paradisos in der Markthalle Acht

Erst noch schemenhaft, doch dann immer deutlicher zeichnen sich zwei Hawaiihemden am Horizont ab. Eins ist rot, das andere blau. Drinnen stecken Die Paradisos! Bestückt mit Gitarre und Mandoline schreiten sie durch die Zauberwelt des Deutschen Schlagers und pflücken am Wegesrand ausgewählte Blüten der 50er und 60er Jahre, um sie dem geneigten Publikum zu präsentieren.

Man bemerkt schnell, dass sich Die Paradisos dem Genre Schlager ohne Ironie nähern und so dem Publikum die Möglichkeit bieten, sich dem Charme des Dargebotenen frei zu ergeben. So verwundert es auch nicht, dass diese Musik von allen Altersklassen gleichmäßig gut angenommen wird.

Was als Spaß in einem Gitarrengeschäft begann, hat sich in den letzten Jahren zu einem Dauerbrenner auf verschiedensten Veranstaltungen in und um Bremen gemausert. Besagtes Gitarrengeschäft ist die „Musikbörse“ in Bremen Findorff. Eigentümer Anselm Voigt ist einer der Paradisos. Vor einigen Jahren kam Dirk Wilke als Kunde in seinen Laden und erkundigte sich nebenbei, ob er jemanden kenne, der Lust dazu hätte, alte Schlager zu interpretieren. Was in diesem Moment noch niemand wusste: Die Paradisos waren geboren. Die erste Probe wurde direkt vor Ort abgehalten und nach den ersten Takten liefen die ersten Tränen. Diese Musik geht ans Herz! Nach intensiven Probenwochen ging es auf die Bühne und direkt gab es Angebote für weitere Engagements. In den nächsten Jahren folgte eine beträchtliche Zahl Auftritte zu vielerlei Anlässen. Bremer Stationen der Paradisos sind z.B. die Golden City Hafenbar, das Rock&Wurst und immer wieder gerne die Pusta-Stube im Blockland. Außerdem ergab sich eine Zusammenarbeit mit Michael Thürnau, dem Bingo-Bären vom NDR und eine Einladung nach Göttingen zu einem gemeinsamen Konzert mit der legendären Top-Band der Ukulelenszene „L´Uke“.

Es wird einem nicht zu viel versprochen, wenn es in der Bandbeschreibung heißt: „Lassen Sie sich betören von samtweichen Stimmen, die sehnsüchtig nach der Geliebten rufen und mit ihrem Klang ein Paralleluniversum aus Liebe, Schmerz und Sonne entstehen lassen, dem man sich nicht entziehen kann.“

Wann immer Sie die Möglichkeit haben, den vorzüglich zweistimmig vorgetragenen Liedern dieser gepflegten Herren zu lauschen, gilt: „Nicht hingehen wäre Wahnsinn!“

Beginn 18 Uhr
Der Eintritt ist frei - wir sammeln mit dem Hut für die Musiker

Infos

Quelle: Facebook
Link: https://www.facebook.com/even…
Zusagen: 4 x