Martina Bergmann: »Mein Leben mit Martha«

Martina Bergmann hat sich als engagierte Buchhändlerin und kritische Kolumnistin einen Namen gemacht. In ihrem autobiographischen Romandebüt Mein Leben mit Martha erzählt sie von der ungewöhnlichen Lebensgemeinschaft zweier Frauen, die das Schicksal zusammengebracht hat.

Über das Buch
Martina Bergmann kümmert sich um Martha. Martha ist Mitte achtzig und in einer »poetischen Verfassung«. So nannte das Heinrich, der Mann, mit dem Martha fast vierzig Jahre lang zusammenlebte. Aber jetzt ist Heinrich tot, und Martina beschließt, sich der alten Dame anzunehmen, ohne mit ihr verwandt zu sein oder sie auch nur gut zu kennen. Oder ist es vielmehr Martha, die sich Martina ausgesucht hat? So genau ist das nicht mehr auszumachen, aber es ist auch nicht wichtig, weil sie nämlich beide glücklich sind, so wie es ist.
In Mein Leben mit Martha tritt die Autorin den Gegenbeweis dafür an, dass die Betreuung eines dementen Menschen eine Bürde ist. Sie schildert, wie es sich anfühlt, mit jemandem zusammenzuleben, der trotz seiner Einschränkungen klug und humorvoll, ja geradezu hellsichtig ist. Bergmann steht zu dieser ungewöhnlichen Lebensgemeinschaft - im Gegensatz zu manch Außenstehendem.
Mein Leben mit Martha ist ein Plädoyer für das würdevolle Zusammenleben der Generationen. Und ein bewegendes Portrait zweier unkonventioneller Frauen.

Über die Autorin
Martina Bergmann wurde 1979 in Ostwestfalen geboren und wuchs dort auf. Nach dem Abitur floh sie in große Städte. Sie ist ausgebildete Verlagsbuchhändlerin und studierte Geisteswissenschaften. Mit dreißig bekam sie Heimweh. Ihr Schreibtisch steht seither in Borgholzhausen, wo sie als Autorin, Verlegerin und Buchhändlerin arbeitet. Seit einigen Jahren lebt sie in Gemeinschaft mit einer alten Dame in poetischer Verfassung und ist glücklich dabei.

Infos

Quelle: Facebook
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