Stummfilm: Asphalt (D 1928/29) in der Kulturkirche St. Stephani

ASPHALT

Auf einem ihrer Raubzüge wird die gerissene und hübsche Brillanten-Else von Wachtmeister Holk erwischt. Um ihrer drohenden Strafe zu entgehen, verführt die Diebin den Polizisten in seiner Wohnung. Tatsächlich zeigt er Nachsicht mit ihr. Mehr noch: Die beiden verlieben sich ineinander. Doch Elses eifersüchtiger Freund, ein berüchtigter Gangster, lässt sich nicht so einfach abwimmeln. Es kommt zur Auseinandersetzung und auf einmal sieht sich Wachtmeister Holk des Mordes angeklagt. Jetzt kann nur noch Elses Zeugenaussage helfen.

ASPHALT ging aufgrund seiner sozialkritischen Erzählweise als einer der wichtigsten Werke des Weimarer Kinos in die Filmgeschichte ein. Besonders bekannt ist er außerdem für seine charakteristische Verarbeitung expressionistischer Einflüsse.

D 1928/29, Regie: Joe May, mit Albert Steinrück, Betty Amann, Gustav Fröhlich, 90 Min.



TICKETS NUR AN DER ABENDKASSE IN DER KULTURKIRCHE!
Eintritt: 10 € / 7 € / mit Bremen-Pass: 3 €



PRESSESTIMMEN:

»Wie F. W. Murnau in Der letzte Mann verwendete Regisseur Joe May die „entfesselte Kamera“ und ließ für die raffinierten Einstellungen, die auf revolutionäre Weise Außen- und Innenaufnahmen verknüpfen, eine fahrbare Turmkonstruktion für die Kamera bauen. So entstanden spektakuläre Bilder, die den Zuschauer auf suggestive Weise in das Geschehen hineinziehen. Gleichzeitig ist "Asphalt" ein Meisterstück der Lichtsetzung, die den Zügen von femme fatale Betty Amann als Juwelendiebin Else eine mysteriöse Sinnlichkeit verleiht.« (Stummfilm Magazin)

»„Asphalt“ von 1929, gilt als einer der letzten Höhepunkte des deutschen Stummfilms und sein Regisseur, Joe May, als „Wiener Meister des Weimarer Kinos“.« (Falter. Die Wochenzeitung aus Wien.)

»…Mit „Heimkehr“ (1928) und „Asphalt“ (1929) gelangen Joe May dann zwei Vorzeigewerke des Weimarer Kinos. … Günther Rittaus Kamera gestaltete ein stringentes Kammerspiel mit dezenter Bewegung, selektivem Licht und symbolischen Landschaftsimpressionen. In „Asphalt“ übertraf sich Rittau selbst mit seinen atmosphärischen Bildern und seiner mobilen Bildgestaltung. Der Film ist ein Kammerspiel um eine Trickdiebin (Betty Amann), die einen Polizisten (Gustav Fröhlich) verführt. Betty Amann, die das Zeug zu einer zweiten Louise Brooks gehabt hätte, hat nie wieder eine so gute Rolle bekommen.« (Filmdienst)



Trailer: https://youtu.be/f6k8cq47N08



Mehr Infos auf www.city46.de
Direktlink zur Programmkarte: https://bit.ly/2Gmklew
Direktlink zum Monatsprogramm: http://www.city46.de/programm/februar-2020.html
Homepage der Kulturkirche St. Stephani Bremen: www.kulturkirche-bremen.de



In Kooperation mit dem Arbeitskreis Kirche und Kino Bremen und der Kulturkirche St. Stephani Bremen.



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Foto / Trailer: © Verleih / Foto: Murnau-Stiftung / German Film Heritage Foundation

Infos

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