Vögel

von Wajdi Mouawad 19 Uhr Einführung
„Frieden schließt du im Allgemeinen nicht mit Leuten, die dich sowieso lieben.“ (Joshua Sobol) — Wahida bedeutet „die Einzigartige“ auf Arabisch, Eitan „der Kräftige“ auf Hebräisch. Wahida und Eitan: eine große Geschichte. Sie beginnt in New York, wo sich die amerikanische Islamwissenschaftlerin und der deutsche Genforscher ineinander verlieben. Eine Liebe, unbeschwert, humorvoll, frei, nichtsahnend von den Kräften, die an ihr zerren werden. Eitans jüdische Familie lehnt die arabischstämmige Frau ab. Von Verrat ist die Rede, von Vatermord. Doch das Geheimnis der Familie wird verschwiegen. Das Paar reist nach Israel, um es zu lüften. Bei einem Terroranschlag wird Eitan schwer verletzt. Die Familie kommt zusammen. Auch Eitans Großmutter, die vor 35 Jahren den Kontakt abgebrochen hat. Sie klärt alles auf. Eitans Vater ist ein palästinensisches Findelkind. Ändert das etwas an der Vererbung von Hass und Vorurteilen? Was ist Identität? Und wie stark muss eine Liebe sein, die all das überwindet?  

Infos

Quelle: Theater am Goetheplatz
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