Vortrag mit Projektionen: "Nichts ist, wie es scheint"

Vortrag mit Projektionen von Prof. Dr. Michael Butter, Universität Tübingen

Ob die Mondlandung, der Anschlag auf das World Trade Center oder hunderttausend Flüchtlinge, die 2015 in die Bundesrepublik kamen, nichts soll so sein, wie es scheint. Über die Flüchtlinge kursiert im Netz die Theorie vom "Großen Austausch": Das Land solle von einer globalen "Finanzoligarchie" mittels der "Migrationswaffe" ausgeschaltet werden. Neben mangelndem Vertrauen in Politik und Medien ist der Glaube an Verschwörungstheorien ein Merkmal des populistischen Brodelns. Doch was macht eine Erklärung zu einer Verschwörungstheorie? Welche Fotografien werden als Beweise herangezogen? Michael Butter zeigt anhand von Bildern auf, wie solche Erzählungen funktionieren und welche Fotografien im Netz kursieren. Sie sind auch ein Anzeichen für die demokratiegefährdende Aufspaltung der Gesellschaft in Parallelgesellschaften.

"Michael Butter hat das erste gute Buch über Verschwörungstheorien geschrieben." (Tobias Haberkorn, DIE ZEIT)

Michael Butter ist seit 2014 Professor für amerikanische Literatur und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Verschwörungstheorien, Film und Fernsehen sowie Kolonialzeit und die Frühe Republik (USA). Er leitet ein EU-Forschungsprojekt zur Analyse von Verschwörungstheorien.

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Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten: Online oder telefonisch unter 0421-36301970.

Eine Veranstaltung der: Arbeitnehmerkammer Bremen

Infos

Quelle: Facebook
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