Welche Zukunft hat das Lesen? (1)

Lesen, um die Welt zu verstehen – eine Gesprächsrunde mit Arthur M. Jacobs, Kirsten Boie und Lothar Müller

Das Lesen scheint bedroht, die Zahl der aktiven Leserinnen und Leser zu schwinden. Doch was hat es mit diesen Untergangsszenarien auf sich? Verlieren wir die Kulturtechnik des Lesens wirklich, oder verändert sich diese nur, weil wir zunehmend nicht mehr über die altvertrauten Medien lesen?

Welche Zukunft hat das Lesen? Dieser Frage geht ein dreiteiliger Gesprächszyklus nach, dessen erster Abend sich der Bedeutung des Lesens für unser Weltverständnis widmet. Was heißt es, sich lesend der Welt zu nähern? Welche neuropsychologischen Prozesse laufen beim Lesen ab?

Darüber unter anderem diskutieren Arthur M. Jacobs, Professor an der FU Berlin im Arbeitsbereich Allgemeine und Neurokognitive Psychologie und zusammen mit Raoul Schrott Autor des Buches »Gehirn und Gedicht – Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren« (Hanser), die vielfach ausgezeichnete Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie, die zuletzt die Hamburger Erklärung »Jedes Kind muss lesen lernen!« initiierte, und der Journalist der »Süddeutschen Zeitung« und Kulturwissenschaftler Lothar Müller, der in seinem Buch »Weiße Magie« (Hanser) die »Epoche des Papiers« beschrieb und zuletzt mit »Freuds Dinge« (Die Andere Bibliothek) für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war.

Moderation: Christoph Bungartz

In Kooperation mit der Kursbuch Kulturstiftung und mit freundlicher Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Medienpartner NDR Info.

Karten ab 15.5. an den VVK-Stellen, in der Buchhandlung Samtleben, über diese Website, bei der Hotline 0180.60 15 729 sowie ggfs. an der Abendkasse. Mitglieder des Literaturhaus e.V. können ab 10.5. unter T 040.22 70 20 11 buchen.

Foto: Kirsten Boie © Indra Ohlemutz

Infos

Quelle: Facebook
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