Wie geht Regieren zu dritt?

taz Salon Bremen

Bremens neue rot-grün-rote Koalition ist zum Erfolg verdammt: Sie ist im Zweistädteland auf lange Sicht die letzte Chance, zu zeigen, dass Politik mit linkem Selbstverständnis Armutsbekämpfung, soziale Stadtentwicklung und Klimaschutz sinnvoll und wirksam miteinander verbinden kann.

Sie soll für Bildung und Wohnraum sorgen, aber bitte ohne Bäume zu fällen. Und sie muss beweisen, dass Dreierbündnisse sogar in Bremens finanziell und räumlich beengten Verhältnissen nicht zwangsläufig an den Egoismen der Hauptfiguren und an den kulturellen Differenzen der Partner*innen zerbrechen, wie einst die traumatische Ampelkoalition.

Für manche war die im Frühsommer im Koalitionsvertrag beschworene rot-grün-rote Einigkeit ein Wunder. Aber trägt dieses Wunder auch durch Herbststürme, Alltag und Haushaltsberatungen? „Mutt ja”, sagen die Bremer in solchen Fällen. Aber das wird als gemeinsamer Nenner nicht für vier Jahre reichen.

Es diskutieren:
Sascha Karolin Aulepp, Landesvorsitzende SPD Bremen
Cornelia Barth, Vorstandssprecherin Die Linke Bremen
Alexandra Werwath, Vorstandssprecherin Bündnis 90/Die Grünen Bremen

Moderation:
Benno Schirrmeister, Redakteur der taz nord

Eintritt frei

Weitere Informationen unter:
https://taz.de/taz-Salon-Bremen-1009/!169285/

Bild: dpa/Sebastian Gollnow

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