Interview mit Moonbootica

[Was als fixe Idee unter der Sonne Kaliforniens begann, ist im hiesigen Nachtleben schon lange kein Geheimtipp mehr. Moonbootica, alias Tobitob und KoweSix, sind die Charmeure unter den DJs, ihre Musik wurde mit dem Titel "Sex für die Ohren" ausgezeichnet. Gemeinsam legen sie in ganz Deutschland auf, in wichtigen Clubs, auf Open Airs und Modemessen. Und bleiben ihrer Heimat Hamburg natürlich treu, denn am 4. Oktober startet die Partyreihe Moonbootica im Echochamber, dem kleinen Club über dem neuen Phonodrome. Wie aus dem Fünf Sterne Deluxe Mastermind Tobitob und KoweSix ein DJ-Team wurde, welche Pläne sie haben und warum überhaupt Kalifornien, verraten sie uns im Interview.


Citybeat: Wie kommt's, dass ihr gemeinsam mit YoMama und Mutter ist die Beste in einem Büro seid?

Tobi: Das hat sich ergeben, als wir als Fünf Sterne noch relativ frisch geformt waren. Ich habe nach einem Studioplatz und einer Wohnung gesucht, gleichzeitig haben Marcnesium, unser Chefdesigner und Grafiker und unsere Plattenfirma YoMama auch nach Büroräumen gesucht. Und dann sind wir hier praktisch alle zusammen eingezogen.

Citybeat: Macht Ihr auch untereinander Projekte?

Tobi: Ja sicher, ganz unten sitzt ja "Mutter ist die Beste", das Management von Fünf Sterne und YoMama, die Plattenfirma. Letztendlich sind es aber alles getrennte Bereiche aber wir haben mit jeder der einzelnen Firmen zu tun.

Citybeat: Wie kamt ihr beiden dazu zusammenzuarbeiten?

Kowe: Wir kennen uns schon seit `94, also aus den Anfängen der Tobi & Bo-Zeit. Wir sind schon immer sehr dick befreundet gewesen, ohne dass ich was mit HipHop zu tun hatte, außer das zu mögen. Ende `99, nachdem wir immer mal wieder auf irgendwelchen Privatpartys zusammen aufgelegt haben, sind wir durch einen Zufall in den Pudel gekommen, an einem Dienstagabend zu "Kaiserwetter". Der DJ hatte abgesagt und wir sind kurzfristig eingesprungen. Tobi hatte so fünf House-Scheiben dabei, ich konnte das überhaupt nicht leiden, für mich war House immer so Vocal-House, das kann ich heute immer noch nicht hören. Wie auch immer, Tobi hat irgendwann angefangen diese fünf Platten zu spielen und das ging dann richtig ab da. Jede Platte haben wir dann insgesamt drei Mal gespielt. Zufälligerweise sind wir dann zwei Tage später zu meiner Tante nach Kalifornien gefahren und haben da am Strand dann angefangen abzuspinnen. Und dann kam auf einmal dieses Moonbootica-Ding auf, als Label, was wir schon immer im Kopf hatten. Dann sind wir halt wiedergekommen und haben uns entschieden zum Spaß aufzulegen. Dann kam auch schon Moonbootica im Tiefenrausch und dann sind wir ins Hafenklang und das ist ja auch erst zwei Jahre her und seitdem geht's ab.

Citybeat: Warum der Name "Moonbootica"?

Tobi: Moonbootica ist eine Ableitung von Moonbootique...
Kowe: Wir waren irgendwie besoffen am Strand auf dieses Moonbootique gekommen und dann war auch ziemlich schnell klar, dass wir einen ähnlichen Namen für eine Party und für uns als Act brauchen.

Tobi: Moonboot halt wegen unseren großen Füßen, das sind nämlich Schuhgröße 47 und 48. Aus Moonboot ist Moonbootique entstanden, als der Ort, wo man das bekommt, was uns eigentlich gefehlt hat, nämlich dass wir ein übergreifendes Soundspektrum haben. Dadurch, dass ich eigentlich aus dem HipHop komme und wir keine stilistischen Grenzen zwischen House, Techno und BigBeat ziehen, weil es irgendwo in der Schnittmenge immer Sounds gibt, die uns flashen. Andere DJs legen ja zum Beispiel nur House auf und das ist eine Sache, wo wir gesagt haben, das wollen wir nicht. Deswegen haben wir die Idee gehabt, von einer übergreifenden Plattform, nämlich der Veranstaltung, dem Auflegen und einem Plattenlabel.

Citybeat: Tobi, du bist jetzt also bei zwei getrennten Projekten dabei, nämlich Moonbootique und Fünf Sterne Deluxe?
Tobi: Getrennt kann man das nicht unbedingt nennen, weil zum Beispiel Marcnesium von Fünf Sterne Deluxe auch unser Grafikchef für Moonbootique ist, er macht die Cover, die Flyer und das komplette Outfit. Es ist halt so ein Hand-in-Hand-Ding.

Citybeat: War es für die Leute nicht ungewöhnlich, dass du jetzt plötzlich Elektro auflegst und man dich eher als HipHopper kennt?

Tobi: Ja, das ist halt so ein allgemeines Fehldenken bei vielen Leuten, auch inner halb der HipHop-Szene. So nach dem Motto: wenn man HipHop hört darf man nur HipHop hören. Und das ist ein großer Schwachsinn, weil HipHop selbst entstanden ist aus anderen Musikrichtungen wie Soul und Funk und sich auch auf der Sample-Basis aus allen Musikrichtungen bedient. Da ist dann auch mal eine Rockgitarre drin und teilweise auch elektronische Sounds. Man müsste doof sein, wenn man nicht erkennt, dass in Musik im Allgemeinen etwas Gutes ist.

Citybeat: Habt ihr auf euren Partys ein festes Stammpublikum?
Kowe: Absolut, also ich würde sagen wir haben so 200 bis 300 Leute, die immer da sind und noch etliche, die immer wieder neu dazukommen.

Citybeat: Und was sind das so für Leute, eure Leute?

Kowe: Die sind von überall und nirgends. Diese Moonbootica-Geschichte ist relativ prägend für alles, was wir auch erleben, wenn wir in Deutschland unterwegs sind. Wenn wir in Hamburg auflegen, dann wissen die Leute: ein paar HipHopper, ein paar Houser, ein paar Trendis, ein Paar Leute aus der Industrie und ganz viele Leute, die auch schon älter sind. Die nur einmal im Monat weggehen weil die a) keine Lust haben auf bestimme Sounds oder Kiddies oder Clubs, die ein bestimmtes Image haben. Das sind halt Leute, die kommen zu uns.
Wir haben ganz lange das Problem gehabt, wenn wir irgendwo in anderen Städten aufgelegt haben, dass Veranstalter ganz dick Fünf Sterne Deluxe benutzt habe und die Leute dann verstört waren, weil wir einfach keinen HipHop auflegen. Heute ist das mehr und mehr egal, weil wir dann natürlich gleich in den richtigen Clubs sind wo sich jeder denken kann was kommt, wie zum Beispiel Tribehouse Neuss. Wir nehmen uns die Freiheit, uns nicht festzulegen. Wir schleppen uns einen krummen Buckel mit Platten und reagieren dann auf das, was kommt. Und die Leute, die darauf flashen, das sind die, die Grenzen beim Feiern nicht mehr akzeptieren wollen. Du siehst dich in Hamburg um so richtig geht das eigentlich selten ab. Und da haben wir halt - toi toi toi, dass das auch so bleibt - geschafft, einfach eine Partystimmung hochzutreiben, wo sich die Leute sich locker machen. Wo es egal ist, ob du jetzt scheiße aussiehst beim Tanzen, wo es einfach nur darum geht, loszulassen.

Citybeat: Was steht bei euch an Plattenveröffentlichungen an?

Kowe: Also erstmal unsere zweite Maxi, die heißt "Mau Mau high", da ist übrigens auch ein Martini Brös. Remix drauf. Und dann wird Stachy bei uns ein Album machen, der schraubt grad fleißig an seinen Sachen. Früher oder später gibt's sicherlich auch ein Album von uns, aber dafür gibt es noch keine Zeitplanung, nächstes Jahr aber bestimmt.

Citybeat: Gibt es einen Künstler, mit dem Ihr gerne mal zusammenarbeiten möchtet?

Tobi: Also ich finde, wenn ich musikalisch mit Leuten zusammenarbeite, mit denen sozusagen eine musikalische Ehe eingehe, die Zusammenarbeit wichtiger ist als das Ergebnis. Es gibt jetzt nicht irgendwie Leute, wo ich sage, mit denen möchte ich mal zusammenarbeiten, weil ich sie einfach nicht kenne. Anders ist es, wenn ich sie kenne, wie zum Beispiel Tobi Neumann, da kann ich mir das dann vorstellen.

Citybeat: Gab es ein absolutes Highlight in eurer gemeinsamen DJ-Karriere?

Tobi: Auf jede Fall! Wir waren zum Beispiel vor zwei Monaten in Köln bei der "Bread & Butter", das ist so eine Modemesse, wo wir auf der Afterparty aufgelegt haben und dreitausend Leute durchgedreht sind. Das ging da richtig ab, wir haben um elf angefangen und, mit einer kleinen Unterbrechung, bis neun gespielt.

Citybeat: Würdet ihr zum Beispiel auch mal auf der Loveparade auflegen?
Kowe: Das ist genau wie mit unserem musikalischen Ansatz, wir sind da nicht festgefahren. Es geht auch nicht darum zu sagen, das ist Kommerz und das ist nicht Kommerz. Wir sind nur mit der Einstellung im Underground, der Sound, den wir machen, der funktioniert ja auch auf einer Modemesse. Solang die Leute bereits sind, sich locker zu machen, kann ich mir auch vorstellen, sonst wo aufzulegen.

Citybeat: Gibt es Neues von den Fünf Sternen Deluxe?
Tobi: Wir arbeiten gerade an einem neuen Album, das im nächsten Jahr rauskommt. Und es wird geil... !

Citybeat: Am 4. Oktober findet im "Echochamber", dem Club über dem neuen Phonodrome, eure Moonbootica statt. Was wird uns da erwarten?

Kowe: Der für moonbootica üblich Party - Wahnsinn mit Schreien und so, lauter Sound im Extatic - Mode und was weiß ich. Wir freuen uns jedenfalls seit Monaten drauf!

Text: Wiebke Papenbrock
Fotos: Eike F. Hübner
, Was als fixe Idee unter der Sonne Kaliforniens begann, ist im hiesigen Nachtleben schon lange kein Geheimtipp mehr. Moonbootica, alias Tobitob und KoweSix, sind die Charmeure unter den DJs, ihre Musik wurde mit dem Titel "Sex für die Ohren" ausgezeichnet. Gemeinsam legen sie in ganz Deutschland auf, in wichtigen Clubs, auf Open Airs und Modemessen. Und bleiben ihrer Heimat Hamburg natürlich treu, denn am 4. Oktober startet die Partyreihe Moonbootica im Echochamber, dem kleinen Club über dem neuen Phonodrome. Wie aus dem Fünf Sterne Deluxe Mastermind Tobitob und KoweSix ein DJ-Team wurde, welche Pläne sie haben und warum überhaupt Kalifornien, verraten sie uns im Interview.


Citybeat: Wie kommt's, dass ihr gemeinsam mit YoMama und Mutter ist die Beste in einem Büro seid?

Tobi: Das hat sich ergeben, als wir als Fünf Sterne noch relativ frisch geformt waren. Ich habe nach einem Studioplatz und einer Wohnung gesucht, gleichzeitig haben Marcnesium, unser Chefdesigner und Grafiker und unsere Plattenfirma YoMama auch nach Büroräumen gesucht. Und dann sind wir hier praktisch alle zusammen eingezogen.

Citybeat: Macht Ihr auch untereinander Projekte?

Tobi: Ja sicher, ganz unten sitzt ja "Mutter ist die Beste", das Management von Fünf Sterne und YoMama, die Plattenfirma. Letztendlich sind es aber alles getrennte Bereiche aber wir haben mit jeder der einzelnen Firmen zu tun.

Citybeat: Wie kamt ihr beiden dazu zusammenzuarbeiten?

Kowe: Wir kennen uns schon seit `94, also aus den Anfängen der Tobi & Bo-Zeit. Wir sind schon immer sehr dick befreundet gewesen, ohne dass ich was mit HipHop zu tun hatte, außer das zu mögen. Ende `99, nachdem wir immer mal wieder auf irgendwelchen Privatpartys zusammen aufgelegt haben, sind wir durch einen Zufall in den Pudel gekommen, an einem Dienstagabend zu "Kaiserwetter". Der DJ hatte abgesagt und wir sind kurzfristig eingesprungen. Tobi hatte so fünf House-Scheiben dabei, ich konnte das überhaupt nicht leiden, für mich war House immer so Vocal-House, das kann ich heute immer noch nicht hören. Wie auch immer, Tobi hat irgendwann angefangen diese fünf Platten zu spielen und das ging dann richtig ab da. Jede Platte haben wir dann insgesamt drei Mal gespielt. Zufälligerweise sind wir dann zwei Tage später zu meiner Tante nach Kalifornien gefahren und haben da am Strand dann angefangen abzuspinnen. Und dann kam auf einmal dieses Moonbootica-Ding auf, als Label, was wir schon immer im Kopf hatten. Dann sind wir halt wiedergekommen und haben uns entschieden zum Spaß aufzulegen. Dann kam auch schon Moonbootica im Tiefenrausch und dann sind wir ins Hafenklang und das ist ja auch erst zwei Jahre her und seitdem geht's ab.

Citybeat: Warum der Name "Moonbootica"?

Tobi: Moonbootica ist eine Ableitung von Moonbootique...
Kowe: Wir waren irgendwie besoffen am Strand auf dieses Moonbootique gekommen und dann war auch ziemlich schnell klar, dass wir einen ähnlichen Namen für eine Party und für uns als Act brauchen.

Tobi: Moonboot halt wegen unseren großen Füßen, das sind nämlich Schuhgröße 47 und 48. Aus Moonboot ist Moonbootique entstanden, als der Ort, wo man das bekommt, was uns eigentlich gefehlt hat, nämlich dass wir ein übergreifendes Soundspektrum haben. Dadurch, dass ich eigentlich aus dem HipHop komme und wir keine stilistischen Grenzen zwischen House, Techno und BigBeat ziehen, weil es irgendwo in der Schnittmenge immer Sounds gibt, die uns flashen. Andere DJs legen ja zum Beispiel nur House auf und das ist eine Sache, wo wir gesagt haben, das wollen wir nicht. Deswegen haben wir die Idee gehabt, von einer übergreifenden Plattform, nämlich der Veranstaltung, dem Auflegen und einem Plattenlabel.

Citybeat: Tobi, du bist jetzt also bei zwei getrennten Projekten dabei, nämlich Moonbootique und Fünf Sterne Deluxe?
Tobi: Getrennt kann man das nicht unbedingt nennen, weil zum Beispiel Marcnesium von Fünf Sterne Deluxe auch unser Grafikchef für Moonbootique ist, er macht die Cover, die Flyer und das komplette Outfit. Es ist halt so ein Hand-in-Hand-Ding.

Citybeat: War es für die Leute nicht ungewöhnlich, dass du jetzt plötzlich Elektro auflegst und man dich eher als HipHopper kennt?

Tobi: Ja, das ist halt so ein allgemeines Fehldenken bei vielen Leuten, auch inner halb der HipHop-Szene. So nach dem Motto: wenn man HipHop hört darf man nur HipHop hören. Und das ist ein großer Schwachsinn, weil HipHop selbst entstanden ist aus anderen Musikrichtungen wie Soul und Funk und sich auch auf der Sample-Basis aus allen Musikrichtungen bedient. Da ist dann auch mal eine Rockgitarre drin und teilweise auch elektronische Sounds. Man müsste doof sein, wenn man nicht erkennt, dass in Musik im Allgemeinen etwas Gutes ist.

Citybeat: Habt ihr auf euren Partys ein festes Stammpublikum?
Kowe: Absolut, also ich würde sagen wir haben so 200 bis 300 Leute, die immer da sind und noch etliche, die immer wieder neu dazukommen.

Citybeat: Und was sind das so für Leute, eure Leute?

Kowe: Die sind von überall und nirgends. Diese Moonbootica-Geschichte ist relativ prägend für alles, was wir auch erleben, wenn wir in Deutschland unterwegs sind. Wenn wir in Hamburg auflegen, dann wissen die Leute: ein paar HipHopper, ein paar Houser, ein paar Trendis, ein Paar Leute aus der Industrie und ganz viele Leute, die auch schon älter sind. Die nur einmal im Monat weggehen weil die a) keine Lust haben auf bestimme Sounds oder Kiddies oder Clubs, die ein bestimmtes Image haben. Das sind halt Leute, die kommen zu uns.
Wir haben ganz lange das Problem gehabt, wenn wir irgendwo in anderen Städten aufgelegt haben, dass Veranstalter ganz dick Fünf Sterne Deluxe benutzt habe und die Leute dann verstört waren, weil wir einfach keinen HipHop auflegen. Heute ist das mehr und mehr egal, weil wir dann natürlich gleich in den richtigen Clubs sind wo sich jeder denken kann was kommt, wie zum Beispiel Tribehouse Neuss. Wir nehmen uns die Freiheit, uns nicht festzulegen. Wir schleppen uns einen krummen Buckel mit Platten und reagieren dann auf das, was kommt. Und die Leute, die darauf flashen, das sind die, die Grenzen beim Feiern nicht mehr akzeptieren wollen. Du siehst dich in Hamburg um so richtig geht das eigentlich selten ab. Und da haben wir halt - toi toi toi, dass das auch so bleibt - geschafft, einfach eine Partystimmung hochzutreiben, wo sich die Leute sich locker machen. Wo es egal ist, ob du jetzt scheiße aussiehst beim Tanzen, wo es einfach nur darum geht, loszulassen.

Citybeat: Was steht bei euch an Plattenveröffentlichungen an?

Kowe: Also erstmal unsere zweite Maxi, die heißt "Mau Mau high", da ist übrigens auch ein Martini Brös. Remix drauf. Und dann wird Stachy bei uns ein Album machen, der schraubt grad fleißig an seinen Sachen. Früher oder später gibt's sicherlich auch ein Album von uns, aber dafür gibt es noch keine Zeitplanung, nächstes Jahr aber bestimmt.

Citybeat: Gibt es einen Künstler, mit dem Ihr gerne mal zusammenarbeiten möchtet?

Tobi: Also ich finde, wenn ich musikalisch mit Leuten zusammenarbeite, mit denen sozusagen eine musikalische Ehe eingehe, die Zusammenarbeit wichtiger ist als das Ergebnis. Es gibt jetzt nicht irgendwie Leute, wo ich sage, mit denen möchte ich mal zusammenarbeiten, weil ich sie einfach nicht kenne. Anders ist es, wenn ich sie kenne, wie zum Beispiel Tobi Neumann, da kann ich mir das dann vorstellen.

Citybeat: Gab es ein absolutes Highlight in eurer gemeinsamen DJ-Karriere?

Tobi: Auf jede Fall! Wir waren zum Beispiel vor zwei Monaten in Köln bei der "Bread & Butter", das ist so eine Modemesse, wo wir auf der Afterparty aufgelegt haben und dreitausend Leute durchgedreht sind. Das ging da richtig ab, wir haben um elf angefangen und, mit einer kleinen Unterbrechung, bis neun gespielt.

Citybeat: Würdet ihr zum Beispiel auch mal auf der Loveparade auflegen?
Kowe: Das ist genau wie mit unserem musikalischen Ansatz, wir sind da nicht festgefahren. Es geht auch nicht darum zu sagen, das ist Kommerz und das ist nicht Kommerz. Wir sind nur mit der Einstellung im Underground, der Sound, den wir machen, der funktioniert ja auch auf einer Modemesse. Solang die Leute bereits sind, sich locker zu machen, kann ich mir auch vorstellen, sonst wo aufzulegen.

Citybeat: Gibt es Neues von den Fünf Sternen Deluxe?
Tobi: Wir arbeiten gerade an einem neuen Album, das im nächsten Jahr rauskommt. Und es wird geil... !

Citybeat: Am 4. Oktober findet im "Echochamber", dem Club über dem neuen Phonodrome, eure Moonbootica statt. Was wird uns da erwarten?

Kowe: Der für moonbootica üblich Party - Wahnsinn mit Schreien und so, lauter Sound im Extatic - Mode und was weiß ich. Wir freuen uns jedenfalls seit Monaten drauf!

Text: Wiebke Papenbrock
Fotos: Eike F. Hübner
, , Was als fixe Idee unter der Sonne Kaliforniens begann, ist im hiesigen Nachtleben schon lange kein Geheimtipp mehr. Moonbootica, alias Tobitob und KoweSix, sind die Charmeure unter den DJs, ihre Musik wurde mit dem Titel "Sex für die Ohren" ausgezeichnet. Gemeinsam legen sie in ganz Deutschland auf, in wichtigen Clubs, auf Open Airs und Modemessen. Und bleiben ihrer Heimat Hamburg natürlich treu, denn am 4. Oktober startet die Partyreihe Moonbootica im Echochamber, dem kleinen Club über dem neuen Phonodrome. Wie aus dem Fünf Sterne Deluxe Mastermind Tobitob und KoweSix ein DJ-Team wurde, welche Pläne sie haben und warum überhaupt Kalifornien, verraten sie uns im Interview.
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