Stubu: Pressekonferenz

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Rechts: Rainer Büsing, Stubu-Inhaber. Links: Sein Anwalt Dr. Martin Hoeft

 

Auf einer Pressekonferenz hat sich heute der Inhaber der Diskothek „Stubu", Rainer Büsing, zu der bevorstehenden Schließung der Diskothek geäußert.

 

Sofortvollzug - Widerspruch nicht möglich

Im Beisein seines Anwalts Dr. Martin Hoeft ging Büsing auf die einzelnen Vorwürfe des Stadtamtes ein, die Grundlage für den Entzug der Konzession sind. Demnach wird Büsing vorgeworfen, über einen längeren Zeitraum gegen diverse Auflagen verstoßen zu haben, darunter Lärmbelästigung, Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, Behinderung der Feuerwehr u.a. Insgesamt werden 6 Punkte aufgeführt. Auf der Pressekonferenz hat Rainer Büsing dann versucht, in einem langen Monolog alle Vorwürfe zu entkräften und deutlich zu machen, dass man ihm keine mangelnde Kooperationsbereitschaft unterstellen könne. So habe er z.B. erst vor wenigen Monaten alle Bassboxen entfernen lassen und so genannte „Limiter" einbauen lassen, um die Beschwerden über die Lärmbelästigung aus der Welt zu schaffen. Seit diesen Änderungen soll es auch keine weiteren Beschwerden gegeben haben. Außerdem habe er nach der Razzia im August, bei der immerhin über 50 Jugendliche unerlaubt anwesend waren, die Einlassbestimmungen deutlich verschärft. Darüber hinaus seien alle Türsteher entlassen worden, die das Stadtamt beanstandet habe. Vor dem Arbeitsgericht seinen noch Klagen in dieser Angelegenheit anhängig, die sogar dazu führen könnten, dass er diese Türsteher wieder würde einstellen müssen.

 

„Das finde ich unerhört!"

Besonders empört zeigte sich Büsing darüber, dass er von der Verfügung des Stadtamtes erst durch einen Anruf eines Weser-Kurier-Redakteurs erfahren habe. Die Verfügung selber wurde ihm gestern Abend per Bote zugestellt. Sichtbar erregt und mit deutlich erhöhter Stimme ruft er den Pressevertretern entgegen: „Das finde ich unerhört!". Unerhört findet er auch, dass die Verfügung ein so genannter „Sofortvollzug" ist und Büsing keine Möglichkeit gegeben wurde, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

 

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Pressekonferenz in der "Skyline"

 

Besonderes Interesse der Medienvertreter an den Türstehern

Besonderes Interesse hatten alle Pressevertreter an den Türstehern des Stubu. Auf die Frage einer Journalistin, welcher Nationalität denn die Türsteher angehören würden, antwortete Büsing dann etwas flapsig: „Mädel, ich weiß es nicht ... Türken, Libanesen...". Interessant wird es, als Rainer Büsing etwas ausholen will und ungefragt auf die Familie Miri zu sprechen kommt, die immer noch an seiner Tür für die Sicherheit verantwortlich ist. Er wird deutlich konzentrierter und versucht sehr exakte Worte zu wählen, um diese Familie vernünftig zu beschreiben und kommt dann überraschend zu dem Fazit, dass die Familie zwar bekannt sei für ihre hohe Kriminalität, ergänzt an anderer Stelle aber auch, dass seine deutschen Türsteher den Problemen an der Tür nicht mehr gewachsen gewesen seien.

 

Wie geht es jetzt konkret weiter?

Wie geht's jetzt weiter mit dem Stubu? Die Verfügung besagt, dass nächste Woche Montag 12:00 Uhr Rainer Büsing die Konzession entzogen wird. Ohne Konzession darf der Laden nicht mehr geöffnet werden. Ein Widerspruch gegen die Verfügung kann eingelegt werden, hat aber keine aufschiebende Wirkung. Dagegen will Büsing mit allen ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln klagen, vermutlich am Freitag will er über seinen Anwalt diesen Schritt gehen lassen. Sollte Büsing tatsächlich die Konzession verlieren, müsste die Diskothek aber vorerst geschlossen werden. Vermutlich würde dann aber eine andere Person eine Konzession beantragen. Denn die Verfügung richtet sich ausschließlich gegen Büsing, nicht gegen das Stubu. An einem Verkauf des Stubus denkt Büsing derzeit übrigens nicht, seiner Meinung nach wäre der Laden momentan nicht zu verkaufen.

 

"sehr, sehr zuversichtlich"

Abschließend dann noch dies: Auf die Frage eines Journalisten, wie man denn mit den Terminankündigungen umgehen solle, antwortete Büsing, man möge doch bitte vorerst alles beim Alten belassen. Er sei im Übrigen „sehr, sehr zuversichtlich", was die ganze Situation angehe ...

 


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Rechts: Rainer Büsing, Stubu-Inhaber. Links: Sein Anwalt Dr. Martin Hoeft

 

Auf einer Pressekonferenz hat sich heute der Inhaber der Diskothek „Stubu", Rainer Büsing, zu der bevorstehenden Schließung der Diskothek geäußert.

 

Sofortvollzug - Widerspruch nicht möglich

Im Beisein seines Anwalts Dr. Martin Hoeft ging Büsing auf die einzelnen Vorwürfe des Stadtamtes ein, die Grundlage für den Entzug der Konzession sind. Demnach wird Büsing vorgeworfen, über einen längeren Zeitraum gegen diverse Auflagen verstoßen zu haben, darunter Lärmbelästigung, Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, Behinderung der Feuerwehr u.a. Insgesamt werden 6 Punkte aufgeführt. Auf der Pressekonferenz hat Rainer Büsing dann versucht, in einem langen Monolog alle Vorwürfe zu entkräften und deutlich zu machen, dass man ihm keine mangelnde Kooperationsbereitschaft unterstellen könne. So habe er z.B. erst vor wenigen Monaten alle Bassboxen entfernen lassen und so genannte „Limiter" einbauen lassen, um die Beschwerden über die Lärmbelästigung aus der Welt zu schaffen. Seit diesen Änderungen soll es auch keine weiteren Beschwerden gegeben haben. Außerdem habe er nach der Razzia im August, bei der immerhin über 50 Jugendliche unerlaubt anwesend waren, die Einlassbestimmungen deutlich verschärft. Darüber hinaus seien alle Türsteher entlassen worden, die das Stadtamt beanstandet habe. Vor dem Arbeitsgericht seinen noch Klagen in dieser Angelegenheit anhängig, die sogar dazu führen könnten, dass er diese Türsteher wieder würde einstellen müssen.

 

„Das finde ich unerhört!"

Besonders empört zeigte sich Büsing darüber, dass er von der Verfügung des Stadtamtes erst durch einen Anruf eines Weser-Kurier-Redakteurs erfahren habe. Die Verfügung selber wurde ihm gestern Abend per Bote zugestellt. Sichtbar erregt und mit deutlich erhöhter Stimme ruft er den Pressevertretern entgegen: „Das finde ich unerhört!". Unerhört findet er auch, dass die Verfügung ein so genannter „Sofortvollzug" ist und Büsing keine Möglichkeit gegeben wurde, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

 

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Pressekonferenz in der "Skyline"

 

Besonderes Interesse der Medienvertreter an den Türstehern

Besonderes Interesse hatten alle Pressevertreter an den Türstehern des Stubu. Auf die Frage einer Journalistin, welcher Nationalität denn die Türsteher angehören würden, antwortete Büsing dann etwas flapsig: „Mädel, ich weiß es nicht ... Türken, Libanesen...". Interessant wird es, als Rainer Büsing etwas ausholen will und ungefragt auf die Familie Miri zu sprechen kommt, die immer noch an seiner Tür für die Sicherheit verantwortlich ist. Er wird deutlich konzentrierter und versucht sehr exakte Worte zu wählen, um diese Familie vernünftig zu beschreiben und kommt dann überraschend zu dem Fazit, dass die Familie zwar bekannt sei für ihre hohe Kriminalität, ergänzt an anderer Stelle aber auch, dass seine deutschen Türsteher den Problemen an der Tür nicht mehr gewachsen gewesen seien.

 

Wie geht es jetzt konkret weiter?

Wie geht's jetzt weiter mit dem Stubu? Die Verfügung besagt, dass nächste Woche Montag 12:00 Uhr Rainer Büsing die Konzession entzogen wird. Ohne Konzession darf der Laden nicht mehr geöffnet werden. Ein Widerspruch gegen die Verfügung kann eingelegt werden, hat aber keine aufschiebende Wirkung. Dagegen will Büsing mit allen ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln klagen, vermutlich am Freitag will er über seinen Anwalt diesen Schritt gehen lassen. Sollte Büsing tatsächlich die Konzession verlieren, müsste die Diskothek aber vorerst geschlossen werden. Vermutlich würde dann aber eine andere Person eine Konzession beantragen. Denn die Verfügung richtet sich ausschließlich gegen Büsing, nicht gegen das Stubu. An einem Verkauf des Stubus denkt Büsing derzeit übrigens nicht, seiner Meinung nach wäre der Laden momentan nicht zu verkaufen.

 

"sehr, sehr zuversichtlich"

Abschließend dann noch dies: Auf die Frage eines Journalisten, wie man denn mit den Terminankündigungen umgehen solle, antwortete Büsing, man möge doch bitte vorerst alles beim Alten belassen. Er sei im Übrigen „sehr, sehr zuversichtlich", was die ganze Situation angehe ...

 


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Rechts: Rainer Büsing, Stubu-Inhaber. Links: Sein Anwalt Dr. Martin Hoeft
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Auf einer Pressekonferenz hat sich heute der Inhaber der Diskothek „Stubu", Rainer Büsing, zu der bevorstehenden Schließung der Diskothek geäußert.

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Im Beisein seines Anwalts Dr. Martin Hoeft ging Büsing auf die einzelnen Vorwürfe des Stadtamtes ein, die Grundlage für den Entzug der Konzession sind. Demnach wird Büsing vorgeworfen, über einen längeren Zeitraum gegen diverse Auflagen verstoßen zu haben, darunter Lärmbelästigung, Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, Behinderung der Feuerwehr u.a. Insgesamt werden 6 Punkte aufgeführt. Auf der Pressekonferenz hat Rainer Büsing dann versucht, in einem langen Monolog alle Vorwürfe zu entkräften und deutlich zu machen, dass man ihm keine mangelnde Kooperationsbereitschaft unterstellen könne. So habe er z.B. erst vor wenigen Monaten alle Bassboxen entfernen lassen und so genannte „Limiter" einbauen lassen, um die Beschwerden über die Lärmbelästigung aus der Welt zu schaffen. Seit diesen Änderungen soll es auch keine weiteren Beschwerden gegeben haben. Außerdem habe er nach der Razzia im August, bei der immerhin über 50 Jugendliche unerlaubt anwesend waren, die Einlassbestimmungen deutlich verschärft. Darüber hinaus seien alle Türsteher entlassen worden, die das Stadtamt beanstandet habe. Vor dem Arbeitsgericht seinen noch Klagen in dieser Angelegenheit anhängig, die sogar dazu führen könnten, dass er diese Türsteher wieder würde einstellen müssen.

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Besonders empört zeigte sich Büsing darüber, dass er von der Verfügung des Stadtamtes erst durch einen Anruf eines Weser-Kurier-Redakteurs erfahren habe. Die Verfügung selber wurde ihm gestern Abend per Bote zugestellt. Sichtbar erregt und mit deutlich erhöhter Stimme ruft er den Pressevertretern entgegen: „Das finde ich unerhört!". Unerhört findet er auch, dass die Verfügung ein so genannter „Sofortvollzug" ist und Büsing keine Möglichkeit gegeben wurde, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

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Pressekonferenz in der "Skyline"
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Besonderes Interesse der Medienvertreter an den Türstehern

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Wie geht's jetzt weiter mit dem Stubu? Die Verfügung besagt, dass nächste Woche Montag 12:00 Uhr Rainer Büsing die Konzession entzogen wird. Ohne Konzession darf der Laden nicht mehr geöffnet werden. Ein Widerspruch gegen die Verfügung kann eingelegt werden, hat aber keine aufschiebende Wirkung. Dagegen will Büsing mit allen ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln klagen, vermutlich am Freitag will er über seinen Anwalt diesen Schritt gehen lassen. Sollte Büsing tatsächlich die Konzession verlieren, müsste die Diskothek aber vorerst geschlossen werden. Vermutlich würde dann aber eine andere Person eine Konzession beantragen. Denn die Verfügung richtet sich ausschließlich gegen Büsing, nicht gegen das Stubu. An einem Verkauf des Stubus denkt Büsing derzeit übrigens nicht, seiner Meinung nach wäre der Laden momentan nicht zu verkaufen.

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