Wanderausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen"

Das Schulzentrum Walle hat die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" erstmals nach Bremen geholt. Die Wanderausstellung wird am Montag, dem 16. Januar, um 9 Uhr, in der Aula des SZ Walle (Lange Reihe 81, 28219 Bremen) eröffnet und ist dort bis zum 27. Januar zu sehen (senatspressestelle-bremen.de).

Die Wanderausstellung setzt sich auf 22 Tafeln mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 2000 bis 2011 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dem Bekanntwerden des Nationalsozialistischen Untergrundes auseinander. Im ersten Teil der Ausstellung werden die Biografien der zehn Mordopfer dargestellt. Zu Wort kommen auch Angehörige der Mordopfer. Weitere Tafeln beschäftigen sich mit den Bombenanschlägen in Köln sowie den Banküberfällen, bei denen Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden.

Der zweite Teil beleuchtet die Neonaziszene der 1990er Jahre sowie die Hilfeleistungen an den NSU-Kern aus einem neonazistischen Netzwerk. Dargestellt werden auch die Gründe, warum die Mordserie nicht aufgedeckt wurde. Weitere Informationen über die Ausstellung gibt es unter www.opfer-des-nsu.de

Bild: Wikipedia/Wuzur

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