Anonymhb

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2017-02-20 10:57:23+00:00 Führerscheinentzug als gelernter Berufskraftfahrer nach 24 Jahren ohne Unfall und mit null Punkten in Flensburg. Leider vergaß das ZDF zu erwähnen, daß ich kein "LKW-Fahrer" bin, sondern selbstfahrender Transportunternehmer...... Dadurch hatte die Entscheidung des Stadt u. Polizeiamtes Bremen für mich bedeutend schlimmere Folgen, wie man sich denken kann.....

Obwohl ich dies beim ZDF deutlich hervorgehoben habe und auch z.B. meine Prüfungsnachweise zum Güterkraftverkehrs Unternehmer, oder meine schwierig erworbene EU-Lizenz für den grenzüberschreitenden Schwerlastverkehr und eine Menge anderer Erlaubnisse ( Internationaler Gefahrengutschein - steuerliche Unbedenklichkeits-Bescheinigungen –Gewerbeerlaubnis und andere aufwändig und teuer erworbene Erlaubnisse) vorlegte, wurde der Bericht reduziert, auf einen LKW-Fahrer der arbeitslos wurde......
Es ging aber um eine schwierig erworbene Existenz als Unternehmer, der nicht einfach so Arbeitslosengeld beantragen konnte..

Unerwähnt blieb auch, dass der Sachbearbeiter des St. u. Polizeiamtes Herr Lehmann mir beim Entzug anbot, die anstehende Prüfung „kulant“ ablaufen zu lassen. Das heißt, ich bekam das verlockende "Angebot", ich brauche auch nur 5 Fahrstunden nachzuweisen. Die Pflichtstunden wären nicht nötig.
Dies bekam ich auch schriftlich. Zugleich nannte er mir die Fahrschule Becker. Ich sollte Herrn Becker einen schönen Gruß von ihm bestellen…..

Zwangsweise und naiv in dem Glauben, wie von Herrn Lehmann suggeriert, es handele sich um eine Formsache, ließ ich mich hierauf ein.

Doch 5 Stunden auf dem mir unbekanntem LKW, reichten dann dem Prüfer nicht. Er monierte, ich führe zu langsam und zu vorsichtig.

Nach der erneuten Änderung durch die EU, wurde diese geringe Anzahl der Fahrstunden die zum Nichtbestehen der Prüfung führten, vom Stadt u. Polizeiamt aber nicht berücksichtigt.

Sie stellte die fünfstündige Vorbereitung auf einem unbekanntem LKW über meine 24 jährige unfallfreie Fahrpraxis…..

Ein LKW - Fahrer bekommt selbst bei mehreren Verkehrsverstößen erstmal "nur " Punkte, er "darf" mehrere Fehler machen.

Am Ende blieb mir nur die Insolvenz.