Beim Musik-Express ist die Rampe an der engsten Stelle 69 Zentimeter breit; die 14-prozentige Rampe schränkt die Nutzung der Bayernfesthalle ein.
Der Bremer Freimarkt 2026 wird am Freitag, 16. Oktober, eröffnet. Bei bislang geprüften Angeboten können Rollstuhlfahrer unter anderem die Autoscooter „Bee Bop Drive“ und „Top in“ nutzen: Beide haben Wagen mit Handgas und Handbremse. Beim „Top in“ ist das Umsetzen in den Wagen aber zwingend nötig, die Rampe nur eingeschränkt nutzbar und die hohe Kasse für einige Menschen schwer nutzbar.
Auch der Musik-Express verfügt hinter einer Rampe über eine ebene Fläche zum Umsetzen, allerdings misst die engste Stelle der Rampe nur 69 Zentimeter. In der Bayernfesthalle gibt es einen anpassbaren Bereich für Rollstuhlfahrer; die Zufahrtsrampe mit 14 Prozent Steigung schränkt die Nutzung jedoch ein. Ein Behinderten-WC befindet sich nicht in der Halle, wohl aber daneben auf dem Freimarktgelände.
Bei Essen und Getränken sind Café Keese und der Sitzbereich der Pizzeria Daniele mit Rampe beziehungsweise weitgehend nutzbaren Plätzen ausgestattet. Café Keese bietet zudem Braille-Speisekarten und blendfrei beleuchtete Tische. Theken und Aufenthaltsbereiche etwa bei Friesendiele, Kuhstall, Kleiner Schänke und Die Burg Ausschank gelten wegen Hindernissen und enger Wege als schwer nutzbar. Weitere Angaben zu Ständen, Fahrgeschäften und barrierefreien Toiletten sollen ab dem 16. Oktober online ergänzt werden.
Quelle: Weser-Kurier