37. Musikfest Bremen "Beethoven-Zyklus V"
Samstag, 22. August 2026
19:30 Uhr
Ende: 21:00 Uhr
Preis auf Anfrage
Konzert
Klassik
KI-klassifiziert (hohe Konfidenz)
Beschreibung
© Julien Mignot (Quatuor Ebène) Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 5 A-Dur op. 18/5, Streichquartett Nr. 4 c-Moll op. 18/4, Streichquartett Nr. 12 Es-Dur op. 127 In seinen "frühen Quartetten" setzte sich Beethoven kontinuierlich mit seinen Vorgängern Haydn und Mozart auseinander. Im Streichquartett Nr. 5 A-Dur nahm er sich das von ihm besonders geschätzte "Haydn-Quartett" KV 464 von Mozart zum Vorbild. "Das ist ein Werk!", soll er zu Carl Czerny gesagt haben und übernahm nicht nur die Tonart, sondern auch die Satzfolge, -gattungen und -bezeichnungen. Als sich Kritik und Publikum für das vorherige, durchaus konventionelle, aber mit vielen Einfällen überraschende Streichquartett Nr. 4 c-Moll begeisterten, reagierte Beethoven unwirsch: "Das ist ein rechter Dreck! Gut für das Saupublikum. " Als er das Streichquartett Nr. 12 Es-Dur in Angriff nahm, hatte er seit über zehn Jahren kein Quartett mehr komponiert. Über das Werk soll er später geurteilt haben, dass es seines "Gesanges " wegen, "allzeit verdient" hätte, "allem übrigen vorgezogen zu werden". Die Uraufführung am 6. März 1825 in Wien wiederum war ein Misserfolg - nicht nur wegen technischer Schwierigkeiten, sondern auch der "neue Ton" irritierte selbst die Musiker des ausführenden Schuppanzigh-Quartetts! Musikfest Bremen gGmbH in Zusammenarbeit mit der Philharmonischen Gesellschaft Bremen Ermäßigungen gelten für Schüler*innen, Studierende (bis 30 Jahre), Freiwilligendienstleistende, Auszubildende (bis 30 Jahre), Schwerbehinderte ab GdB 70, Erwerbslose und Sozialhilfeempfänger*innen bei Vorlage eines gültigen Ausweises.