4. Sinfoniekonzert «Wahlverwandtschaften»

Mittwoch, 14. Januar 2026

19:30 Uhr

Stadttheater Bremerhaven

Theodor-Heuss-Platz 10

27568 Bremerhaven

Preis auf Anfrage

Konzert

Klassik

KI-klassifiziert (hohe Konfidenz)

Beschreibung

Dirigent: Marc Niemann Oboe: Kai Frömbgen Philharmonisches Orchester Bremerhaven Moderato Poco andante Poco allegro Erste Abteilung I. Trauermarsch. In gemessenem Schritt. Streng. Wie ein Kondukt II. Stürmisch bewegt, mit größter Vehemenz Zweite Abteilung III. Scherzo. Kräftig, nicht zu schnell Dritte Abteilung IV. Adagietto. Sehr langsam V. Rondo-Finale. Allegro Dauer: ca. 2 Stunden, 20 Minuten // eine Pause nach ca. 30 Minuten ca. 15 Minuten 1903 Josef Suk war Schüler von Antonín Dvořák. Er verliebte sich in dessen Tochter Otilie, die er 1898 schließlich heiratete. Suk verstand sich ausgezeichnet mit seinem Schwiegervater, nahm ihn sogar zum Vorbild. Doch sein volles Potenzial konnte er erst nach Dvořáks Tod ausschöpfen. Das gilt als erster Versuch hierfür. Dennoch bleibt Dvořáks Handschrift in der Musik deutlich präsent. Inspiriert wurde das Werk von seiner Liebe zu Otilie. Bei der Uraufführung im Prager Konservatorium 1905 konnten weder Otilie noch Dvořák anwesend sein – beide waren bereits verstorben. Bei der nahezu leichtfüßigen Musik kann man nur erahnen, wie gerne Suk und Otilie durchs Leben getanzt sind. Die lauten musikalischen Momente, die durch die leisen abgefedert werden, zeigen es ohne Frage. Im ersten Moment wirkt alles verliebt und leicht, im nächsten schon etwas ernster – wie die kleinen Dramen des Alltags, die sich in jede Beziehung einschleichen. Berufsbedingt war Suk viel unterwegs. Seine Tätigkeit im böhmischen Streichquartett brachte zahlreiche zusätzli