6. Sinfoniekonzert «Entdeckungen»
Montag, 30. März 2026
20:00 Uhr
Preis auf Anfrage
Konzert
Klassik
KI-klassifiziert (hohe Konfidenz)
Beschreibung
Dirigent: Marc Niemann Violoncello: Raphaela Gromes Philharmonisches Orchester Bremerhaven Andante Allegro marcato Adagio Allegro giocoso ca. 2 Stunden // eine Pause nach ca. 55 Minuten ca. 10 Minuten 1991 Hans Werner Henze gehörte zu den prägenden Komponisten des 20. Jahrhunderts. 1953 verließ er Deutschland und ließ sich in Italien nieder, sowohl aus politischen als auch ästhetischen Gründen. In der neuen Umgebung fand Henze eine künstlerische Freiheit, die sein weiteres Schaffen nachhaltig beeinflusste. (Der verwunschene Wald) geht auf Musik aus Henzes Oper (Der König Hirsch) von 1956 zurück. Für die Konzertfassung von 1991 formte er das Material zu einer eigenständigen Orchesterszene («Aria und Rondo»). Die Musik entfaltet sich in kontrastierenden Abschnitten. Ein spielerischer Beginn geht in lyrische Passagen über, bevor sich die Klangsprache verdichtet und zuspitzt. Bewegliche Figuren stehen neben weit gespannten Linien. So entsteht das Bild eines Waldes, der zugleich geheimnisvoll und lebendig wirkt – ein Ort zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Im weiteren Verlauf verdunkeln sich die orchestralen Farben. Rhythmische Impulse treten stärker hervor. Der «verwunschene Wald» erscheint dabei nicht nur als märchenhafte Landschaft, sondern als Gegenbild zur menschlichen Welt, als Raum der Verwandlung, der Erinnerung und der inneren Freiheit. ca. 20 Minuten 1930 Die Werke von Maria Herz fanden lange Zeit kaum Beachtung. Die 1878 in Köln geborene Musikerin war Pianistin, Dirigen