Certainly Uncertain
Samstag, 19. September 2026
20:00 Uhr
Preis auf Anfrage
Kunst & Kultur
Theater
KI-klassifiziert (hohe Konfidenz)
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(1 weiterer Termin)Beschreibung
»Certainly Uncertain« ist eine Lecture Performance zwischen persönlicher Erzählung und naturwissenschaftlicher Forschung. Auf dem elektrisch aufgeladenen Terrain der Neurowissenschaft erkundet Eva Meyer-Keller das komplexe Thema der Wahrnehmung aus einer zutiefst persönlichen Perspektive. Die spielerische und interaktive Lecture-Performance vermischt Fakten mit Fiktion und wissenschaftliche Forschung mit persönlichen Erfahrungen, um zu verstehen, wie Wahrnehmung funktioniert. Ist Wahrnehmung etwas, das uns widerfährt, oder etwas, das wir aktiv tun? Wie erkennt das Gehirn, was wir sehen? Gibt es einen Unterschied zwischen Wahrnehmung und Erfahrung? Was können wir als Individuum und als Gesellschaft in Krisenzeiten von unserem Nervensystem lernen? Mit Hilfe von DIY-Experimenten, Apparaturen aus Alltagsgegenständen wie Zuckerwürfeln, Blumenkohl und scheinbar zufälligen Gesten konstruiert Meyer-Keller eine Choreografie des Denkens in Relationen. Von den ersten einzelligen Organismen auf dem Planeten bis hin zu komplexen Nervenstrukturen und den Auswirkungen dieses Systems auf die unmittelbaren Erfahrungen der Künstlerin.
Über die Künstlerin Eva Meyer-Keller (1972) ist eine in Berlin ansässige Künstlerin, die an der Schnittstelle von Performance und Bildender Kunst arbeitet. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer konstruktiven Missachtung der Genregrenzen zwischen Bildender Kunst, Darstellender Kunst und Wissenschaft. Durch choreografische Handlungsabläufe lässt sie Bilder entstehen, die die Aufmerksamkeit der Beobachtenden auf das lenken, was eigentlich immer schon da ist: die kleinen Dinge, die oft übersehen werden. evamk.de ↗ Instagram @evamkr ↗
Credits Konzept & Performance: Eva Meyer-Keller Dramaturgie: Agata Siniarska Outside eye: Bettina Knaup Künstlerische Mitarbeit: Emilia Schlosser, Jules Urban Musik: Rico Lee Naturwissenschaftliche Beratung: Andrew Plested Produktionsleitung: Giulia Messia in Zusammenarbeit mit Emilia Schlosser (2021) und Nadia Heinsohn (seit 2023) Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur.
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