© Hervé Veronese

Death is Certain

Freitag, 18. September 2026

17:00 Uhr

Schwankhalle

Buntentorsteinweg 112/116

28203 Bremen

Preis auf Anfrage

Kunst & Kultur

Theater

KI-klassifiziert (hohe Konfidenz)

Beschreibung

Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Und wenn man sie behandelt, wie Menschen manchmal Menschen behandeln, so werden sie selber zu Menschen – oder zumindest zu animierten Objekten, die zur Ident­ifikation einladen. Inspiriert von Märchen, in denen Objekte manchmal leben und dann eigentlich immer zu Projektions­flächen für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, hat Eva Meyer-Keller in der Performance »Death is Certain« Süßkirschen zu Protagonisten erhoben. Die Früchte werden zwar noch entstielt, aber nicht mehr gewaschen und entkernt. Stattdessen werden sie getötet. Mit handwerklicher Sorgfalt erledigt sie dieses Geschäft, in dem das Alltägliche ins Brutale kippt. Die Betrachter*innen werden an literarische und filmische Tode erinnert, aber auch an die Realität von Hinrichtungen, wie sie tatsächlich geschehen: Assoziationen aus dem Fundus individueller und kollektiver Erfahrungen angesichts süßen Sterbens am Küchentisch. Zehn Jahre nach der ersten Aufführung in der Schwankhalle kommt Eva Meyer-Keller mit ihrer zeitlosen Splatter-Performance zurück. Dieses Mal übergibt sie die Performace an ihre Tochter Kajsa Repotente .
Über die Künstlerin Eva Meyer-Keller (1972) ist eine in Berlin ansässige Künstlerin, die an der Schnittstelle von Performance und Bildender Kunst arbeitet. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer konstruktiven Missachtung der Genregrenzen zwischen Bildender Kunst, Darstellender Kunst und Wissenschaft. Durch choreografische Handlungsabläufe lässt sie Bilder entstehen, die die Aufmerksamkeit der Beobachtenden auf das lenken, was eigentlich immer schon da ist: die kleinen Dinge, die oft übersehen werden. evamk.de ↗ Instagram @evamkr ↗
Credits Idee: Eva Meyer-Keller Mit: Kajsa Repotente Produktion: Eva Meyer-Keller Dank an: Alexandra Bachzetsis, Juan Dominguez, Mette Edwardsen, Cuqui Jerez, Martin Nachbar, Rico Repotente, Vooruit (Gent), Stuk (Leuven)

Kommentare

0 Kommentare

Alle Kommentare
Dein Kommentar wird anonym veröffentlicht.

Noch keine Kommentare.