Kriegsenkel und ihre Mütter
Liebe, Wut und Bauchschmerzen
Samstag, 26. September 2026
10:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr
27,00 - 45,00 €
Beschreibung
Kriegsenkel (ca. 1945-1975 geb.) erlebten oft eine Mutter, die von großer Lebensangst und einem enormen Sicherheitsbedürfnis geprägt war. Als Kinder waren sie während und nach dem Krieg mit ihren seelischen Verletzungen allein gelassen worden und hatten gelernt, ihre Gefühle unter Verschluss zu halten. Diese so traumatisierten Kriegskinder konnten später als Eltern ihre eigenen Kinder zwar materiell, aber emotional oft gar nicht versorgen. Ihnen fehlte das Gespür für sich selbst und wirklich Nähe konnten sie kaum zulassen. So blieben sie ihren Kindern unnahbar und fremd. Doch die suchten die Schuld dafür bei sich und fühlten sich verantwortlich, wenn es Mutter schlecht ging, und das bis heute. Zugleich erlebten sie immer wieder Abwertung durch die Mutter und ihre unberechenbare Wut. Doch es nagt am Selbstwertgefühl auch noch der erwachsenen Kinder, die Mutter nicht retten zu können. Und das hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche.
Themen des Seminars:
Sich selbst und die Zusammenhänge mit der „Kriegskindheit“ der Mutter besser verstehen und würdigen
Irritierendes an der Mutter besser verstehen: wer ist diese Frau, die uns so viel bedeutet?
Mutter als Vorbild für eigene Lebensmodelle als Frau und Mutter und als Vorbild für die zukünftige Lebenspartnerin
Unterscheiden zwischen Verstehen und Verzeihen
Welche guten Fähigkeiten hat Mutter auch an mich vererbt?
Wie kann ich aus der besonderen Beziehung zu ihr Kraft ziehen für ein zufriedenes und erfolgreiches Leben?
Arbeit mit Gesprächsrunden, Ton, Bild und kreativen Medien
Veranstalter: Evangelisches Bildungswerk Bremen
Kommentare
0 Kommentare
Noch keine Kommentare.