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So, in etwa, ist es geschehen

Lesung und Gespräch mit Sharon Dodua Otoo

Dienstag, 30. Juni 2026

18:30 Uhr

Weserburg

Hans Otte. Klanghaus in der Weserburg

Teerhof 20

28199 Bremen

ab 5,00 €

Kunst & Kultur

Lesung

KI-klassifiziert (hohe Konfidenz)

Beschreibung

Im Rahmen der Ausstellung Anys Reimann. Mirrorball
Der neue Roman So, in etwa, ist es geschehen (S. Fischer Verlage, 2026) der Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo: Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Straßen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird Brockhaus nicht mehr leben, und Monate später wird Amata vor Gericht stehen.
In einem Begleitseminar zur Ausstellung Anys Reimann. Mirrorball beschäftigen sich Studierenden des Masters Transnationale Literaturwissenschaft an der Universität Bremen zusammen mit Johanne Mohs mit den Themen der Ausstellung aus literarischer Perspektive und moderieren das Gespräch der Veranstaltung.
Eine Veranstaltung der Weserburg Museum für moderne Kunst zusammen mit der Universität Bremen, der Arbeitnehmerkammer Bremen und globale e.V.
Tickets im Vorverkauf über www.nordwest-ticket.de
Abb.: Sharon Dodua Otoo, Foto: Francis Oghuma
Im Rahmen der Ausstellung So wie wir sind
Wie kann Kunst für alle Menschen zugänglich werden? Im Projekt Sustainable Futures: Art, Inclusion and Disability setzen sich Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam mit Künstler*innen intensiv mit der Sammlungsausstellung der Weserburg So wie wir sind auseinander.
An fünf Tagen entwickeln die Teilnehmenden kreative analoge und digitale Formate, die den Zugang zur Ausstellung erweitern und Barrieren abbauen. Dabei stehen zwei Schwerpunkte im Mittelpunkt: Erstellung von Miniatur- und Tastmodellen, Dioramen, Materialdrucken sowie Arbeiten mit Oberflächenstrukturen wie Relief, Softcut, Linoldruck und Frottage sowie Erstellung von Audiodeskriptionen und Hörstationen, die den Fokus auf Raum- und Werkbeschreibung legen.
Das Projekt verbindet Kunst, Inklusion und innovative Vermittlungsformen. Gemeinsam entstehen nachhaltige Ideen und Produkte, die Kunst für ein vielfältiges Publikum erlebbar machen und neue Perspektiven auf die Ausstellung eröffnen.
Das Projekt Sustainable Futures ist eine Kooperation der Weserburg Museum für moderne Kunst zusammen mit Yekmal e.V. und der KlimaWerkStadt gefördert vom Museumsbund im Rahmen des Programms Museum macht stark.

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