Was uns mit der Weser verbindet - und was wäre, wenn sie Rechte hätte
Mittwoch, 29. April 2026
19:00 Uhr
Ende: 20:30 Uhr
Preis auf Anfrage
Kunst & Kultur
Ausstellung
KI-klassifiziert (mittlere Konfidenz)
Beschreibung
Chorauftritt, Input und Diskussion Die Diskussion über Rechte der Natur wird weltweit geführt. Die Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Wir sind der Fluss. Was uns mit der Weser verbindet greift diese Entwicklungen auf: In ihrem Input erklärt Andrea Mühlebach, welche philosophischen und juristischen Überlegungen hinter der Naturrechtsbewegung stehen, die in einigen Ländern bereits Gesetze mit Verfassungsrang durchgesetzt hat. Was würde es konkret für die Weser bedeuten, wenn wir ihr Rechte zugestehen? Wer sollte diese Rechte für sie wahrnehmen, was könnten die Folgen sein? Und wie verändert sich unser Verhältnis zum Fluss, wenn wir Naturschutz nicht nur als Notwendigkeit für unsere eigene Lebensqualität definieren, sondern als einklagbaren Anspruch an uns selbst? In dieses Gespräch steigt nach Mühlebachs Input Michael Flitner von der Universität Bremen ein. Dabei geht es um Wasserqualität und Flussvertiefung, aber auch um unser individuelles Verhältnis zum Fluss, der uns nährt (falls wir angeln), der uns wärmt (sofern wir im Kellogggs-Quartier wohnen), der uns perspektivisch wieder mit Trinkwasser versorgt - und der uns alle existentiell bedroht, je stärker wir das Klima anheizen. Was also wären die Folgen, wenn dieses machtvolle Gewässer aus seiner juristischen Ohnmacht befreit würde? Zunächst aber wollen wir die Weser besingen: Das tut, gleich zu Beginn der Veranstaltung, der Schwankcore der Schwankhalle. Der Schwankcore wurde 2022 als hauseigener Chor der Schwankhalle von der künstlerischen Co Leitung Katrin Hylla zusammen mit der Komponistin Mara Hebel gegründet und hat ca 80 Sänger*innen zwischen 20 und 81 Jahren, die sich regelmäßig an Dienstagabenden zum Singen treffen. Seit 2025 leitet Joan Augustin den Chor. Einblicke in die eigens für den Chor geschriebenen Kompositionen „Songs of rising and sinking" 2025 gibt es hier . Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Eine Kooperation des Bremer Hafenmuseums, der Heinrich Böll-Stiftung Bremen und der Schwankhalle.