© grafen und Videokünstlers Sammy Baloji beleuchtet die Verbindung von Kolonialismus und Klimakrise – aus der Perspektive des Baumes der Authentizität. Ausgehend von den Überresten eines ehemaligen Forschungszentrums für tropische Landwirtschaft in Yangambi

Edition S Press. Gedichte, die man hören muss

Ausstellungseröffnung

Freitag, 11. September 2026

19:00 Uhr

Weserburg

Ebene 3,5 und Projektraum

Teerhof 20

28199 Bremen

Eintritt frei

Kunst & Kultur

Ausstellung

KI-klassifiziert (hohe Konfidenz)

1 Aufruf

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Beschreibung

Einführungsgespräch: Sabine Hänsgen, Kuratorin der Ausstellung, mit dem Verleger Wolfgang Mohrhenn. Im Anschluss Aufführung der Komposition Über-Schneidungen (Mattia Bonafini): Sound Samples aus dem Archiv der Edition S Press.
Zur Ausstellung:
Die Edition S Press war ein Verlag für experimentelle Literatur, Konkrete Poesie, Beat Poetry und Poetry Performance, der sich von 1970 bis 2005 der akustischen Kunst widmete. Mit der Herausgabe von Tonbändern, Audio-Kassetten, Video-Kassetten und Medienpaketen schuf er neue Wege bei der Veröffentlichung von Künstlerpublikationen.
Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Entstehung und Geschichte der Edition S Press und vollzieht nach, wie ein westdeutscher Kleinverlag von Hattingen, München und Wuppertal aus international Kunstgeschichte geschrieben hat. Eine große Auswahl an akustischen Werken und poetischen Performances wird durch Audio- und Videoaufnahmen präsentiert. In Verbindung dazu werden Produktions- und Rezeptionskontexte in Form von Programmen, Plakaten, Fotografien, Flyern und Presseausschnitten zu sehen sein.
Schwerpunkte der über 80 S Press Editionen bilden Werkkomplexe von Künstler*innen aus Europa, den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. In der Ausstellung sind Werken von über 50 Künstler*innen zu hören, unter anderem von John Cage, Allen Ginsberg, Eugen Gomringer, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Meret Oppenheim, Dmitrij A. Prigow, Lew Rubinstein, oder Gerhard Rühm.
Ausstellungslaufzeit: 12. September 2026 – 29. August 2027
Abb.: S PRESS Tape No. 70, Michael Brownstein – Monkey Blues, 1979, S PRESS TONBANDVERLAG, Foto: Weserburg Museum für moderne Kunst
Koffi ist besessen. Das glaubt zumindest seine Familie, die ihn deshalb Zabolo, Zeichen des Teufels, nennt. Er kehrt nach vielen Jahren erstmals an seinen Geburtsort im Kongo zurück, nachdem er dort jahrelang geächtet wurde. Koffi will sich den Segen der Familie für seine Heirat mit Alice einholen, mit der er in Belgien lebt. Doch die alten Feindseligkeiten sind weiterhin spürbar, nur seine Schwester Tshala steht dem kollektiven Aberglauben kritisch gegenüber. Koffi will die Gründe für seine Ächtung verstehen und stößt dabei auf ein Familiengeheimnis. Und dann ist da noch Paco, ein Junge aus einer Straßengang, dessen Schicksal mit Koffis Leben verbunden zu sein scheint …
Mit seinem Spielfilmdebüt erforscht der Musiker, Filmemacher und Allroundkünstler Baloji auf eindringliche Weise, wie sehr der Glauben das Schicksal seiner vier Hauptfiguren beeinflusst. OMEN ist ein bildgewaltiger Film mit Elementen aus Surrealismus und magischem Realismus, ein umwerfender Beweis für die kreative Energie des aktuellen afrikanischen Kinos.
Zur Person:
Baloji wurde 1978 in Lubumbashi (Demokratische Republik Kongo) geboren und ist heute sesshaft in Belgien. Er ist preisgekrönter Musiker, Filmemacher, vielseitiger Künstler, der als Art Director arbeitet, und darüberhinaus Kostümdesigner für Mode und andere visuelle Kunstformen ist.
Originalfassung (engl./franz./lingála/suaheli) mit deutschen Untertiteln
Belgien/Deutschland/Frankreich/Niederlande/Südafrika/Demokratische Republik Kongo 2023
92 Min., FSK ab 12 Jahre, Regie und Drehbuch: Baloji
Im Rahmen der Ausstellung Anys Reimann. Mirrorball.
In Kooperation mit dem Graduiertenkolleg Contradiction Studies an der Universität Bremen und dem City 46.
Abb.: OMEN (2023), Filmstill © Grandfilm, Wrong Men

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