Kunst & Kultur
Donnerstag, 10. September 2026
14:00 Uhr · Ende 18:00 Uhr
Eine Landschaft von Licht und Farbe
Trupe 6, 28865 Lilienthal
Preis auf Anfrage
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Beschreibung
Eine Landschaft von Licht und Farbe
Die Künstlerkolonie Nidden auf der Kurischen Nehrung
25. April 2026 bis 18. Oktober 2026
Die Kurische Nehrung mit ihrem künstlerischen Mittelpunkt Nidden war vor 1900 ein Anziehungspunkt für Künstler und wurde eine beachtenswerte Künstlerkolonie. Bedeutende Künstler des Expressionismus wie Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff suchten den Ort immer wieder auf, und als sich ab 1929 Thomas Mann hier ein Sommerhaus baute, bekam Nidden eine überragende Bedeutung. Bis 1945 arbeiteten über 200 Künstler und Künstlerinnen aus ganz Deutschland in Nidden. Sie waren fasziniert von der Natur und der Architektur auf der Kurischen Nehrung, aber auch vom Handwerk, der Lebensweise und dem Lebensrhythmus der Fischer. Mit dem Zweiten Weltkrieg brach die Geschichte der Niddener Künstlerkolonie abrupt ab.
Seit es ab 1990 wieder einfacher ist, die Kurische Nehrung – die heute zu Litauen gehört – zu besuchen, ist auch das ehemalige deutsche Kulturerbe wieder in den engeren Fokus des kunsthistorischen Interesses gerückt.
Das künstlerische Erbe haben nach 1945 das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg und viel später zwei private Sammlungen intensiv gepflegt. Es gehört zum Glücksfall, dass der Sammler Dr. Bernd Schimpke der Lilienthaler Kunststiftung eine Auswahl seiner über 400 Gemälde umfassenden Sammlung zur Verfügung stellt. In ihr sind alle Niddener Künstler und Künstlerinnen vertreten, und sie dokumentiert damit die ganze Breite der 100jährigen Geschichte dieser Künstlerkolonie.
Unbekannte Fotografien des Niddener Fotografen Bruno Krauskopf über den Aufenthalt von Thomas Mann in Nidden ergänzen diese Ausstellung.
Details
- Veranstalter
- Lilienthaler Kunststiftung
- Rubrik
- Kunst & Kultur · Ausstellung KI-klassifiziert (hohe Konfidenz)
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