Lesung und Gespräch mit Sacha Bronwasser

Zu ihrem Buch „Was du nie sehen wirst“ (2025). Moderation: Tobias Pollok

Dienstag, 28. April 2026

17:30 Uhr

Weserburg

Hans Otte. Klanghaus

Teerhof 20

28199 Bremen

Eintritt frei

Kunst & Kultur

Lesung

KI-klassifiziert (hohe Konfidenz)

Beschreibung

Ein Roman über Angst und Ambition, über die Gewalt des Blicks und die Kraft der Worte.
Was du nie sehen wirst hat in den Niederlanden für eine Sensation gesorgt: es wurden über 100.000 Exemplare verkauft. Mit kühler Präzision und einer dichten, bildreichen Sprache führt die Erzählerin Sacha Bronwasser immer tiefer hinein in ein abgründiges Paris, wo sich die Schicksale der Figuren unentrinnbar verknüpfen.
1989. Hals über Kopf bricht Marie ihr Fotografiestudium ab und verlässt die niederländische Provinz, um in Paris eine Stelle als Au-pair anzunehmen. Inmitten der fremden Sprache, der flirrenden Weltstadt versucht sie, den schrecklichen Verrat, den ihr großes Vorbild Flo an ihr begangen hat, hinter sich zu lassen. Währenddessen stürzt die Familie, für die sie arbeitet, immer tiefer in die Krise. Jahrzehnte später, 2015, nach dem schrecklichen Attentat auf den Pariser Musikclub Bataclan, erkennt Marie endlich die Zusammenhänge. Erkennt aber auch, warum ihre Geschichte mit Flo 1989 noch längst nicht abgeschlossen war.
Sacha Bronwasser ist Autorin, Kunsthistorikerin und Kuratorin. Bevor sie 2019 ihren vielgelobten Debütroman Niets is gelogen veröffentlichte, arbeitete sie zwanzig Jahre lang als freie Kunstkritikerin für De Volkskrant, eine der größten niederländischen Tageszeitungen. Von 2016 bis 2022 war sie Redakteurin und Gastgeberin der Kunsttalkshow Stampa in Amsterdam. Im Februar 2023 erschien ihr zweiter Roman Was du nie sehen wirst, der von der Presse hymnisch besprochen und für den LIBRIS-Preis nominiert war. Im Juni 2026 bekommt  Sacha Bronwasser ein Stipendium der Roger Willemsen Stiftung im mare-Künstlerhaus bei Hamburg.
Sacha Bronwasser: Was du nie sehen wirst, Übersetzung Lisa Mensing (Arche 2025)
Eine Kooperation des niederländischen Honorarkonsuls in Bremen mit der Weserburg Museum für moderne Kunst und dem globale° e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande
Abb.: Sacha Bronwasser, Foto: Bert Wisse