Call Me Queen
FSK 12 1h 45min Drama
Der Film schildert die Freundschaft zwischen einem irischen Journalisten in Kenia und einer ruandischen Frau, die sich in den 1990er Jahren im Kampf gegen die AIDS-Krise zusammentun.
Cine K · Bahnhofstraße 11, Oldenburg
Zum Kino →Kinowoche 14.10.–20.10.
Die Neustarts dieser Kinowoche
FSK 12 1h 45min Drama
Der Film schildert die Freundschaft zwischen einem irischen Journalisten in Kenia und einer ruandischen Frau, die sich in den 1990er Jahren im Kampf gegen die AIDS-Krise zusammentun.
FSK 0 1h 33min Dokumentarfilm
Geduld ist die wichtigste Eigenschaft, die Michel Munier auf seinen Streifzügen tief in die alten, moosbedeckten Wälder der Vogesen mitbringen muss. Mit Rucksack, Stock und einer warmen Jacke ausgestattet, zieht es ihn immer wieder tief hinein in die Stille des Waldes, zu einem ganz besonderen Ort: einer Tanne, die zu seinem Versteck geworden ist. Unter ihren Ästen scheint der alte Mann mit der Natur zu verschmelzen. Über achthundert Nächte hat er dort verbracht, lauschend, beobachtend - immer auf der Suche nach Füchsen, Rehen, Hirschen, Luchsen und dem geheimnisvollen König der Wälder: dem Auerhahn. Sein Sohn Vincent teilt die Faszination des Vaters seit seinem zwölften Lebensjahr. Von ihm hat er gelernt, die Spuren der Tiere zu lesen, kennt die Plätze, an denen sie fressen, wo sie jagen, ihre Nester bauen und schlafen. Gemeinsam mit Vincents Sohn Simon begibt sich das Familien-Trio auf eine Reise in die atemberaubende Schönheit der Natur.
Konzert- und Opernfilme, Sneaks, Reihen und Sondervorstellungen
1h 46min
Über den Film Jung, weiblich, rechtsradikal. Marisa (20) ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie „Skingirl“ tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: Ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Svenja, ein junges Mädchen, stößt zur Clique und geht Marisa gehörig auf die Nerven. Marisa und ihre Clique geraten mit Jamil und Rasul aneinander – zwei jungen Asylbewerbern, die hier in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Ohne es zu ahnen löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles komplett auf den Kopf stellen. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt sich zu ändern, doch der Weg raus wird härter als sie ahnt. Weniger anzeigen Mehr anzeigen
1h 15min
Über den Film Was bleibt von einer Generation, die zwischen Bomben und Pop-Musik erwachsen wurde? Ein Film wie ein alter Song – voller Sehnsucht und Wehmut. Bilder und Töne aus über 20.000 Quellen: ein melancholisches Panorama aus Archivmaterial und Erinnerungen, welches die Seele des Libanon durchleuchtet. Lana Dahers cineastische Ethnographie erforscht, wie Musik und kollektive Erinnerung die Psyche einer Nation formen. Statt einer chronologischen Historiographie konstruiert sie aus Film- und Musikgeschichte ein emotionales Porträt der libanesischen Seele – geprägt von Nostalgie, Widerstand und der ewigen Frage nach Heimat und Zugehörigkeit. LANA DAHER lebt als Filmemacherin im Libanon. Sie ist seit langem in der Kunst- und Musikszene von Beirut aktiv und arbeitet in den Bereichen Ton, Bild und Archivierung. Weniger anzeigen Mehr anzeigen