Klimahaus Bremerhaven (Archivfoto) Foto: H. Zell / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Klima und Migration in zwei Museen
Forschung und Exponate des Alfred-Wegener-Instituts ergänzen 2027 zwei Bremerhavener Ausstellungen über Umwelt und Migration.
Am 1. Mai 2027 starten im Klimahaus Bremerhaven und im Deutschen Auswandererhaus zwei aufeinander abgestimmte Ausstellungen über Umwelt und Migration. „Gehen oder bleiben“ läuft im Klimahaus bis zum 31. Dezember 2027, „Change. Wer verändert wen?“ im Auswandererhaus bis zum 31. Oktober 2027. Beide gehören zum Programm des 200. Stadtgeburtstags von Bremerhaven.
Im Klimahaus machen Zeitzeugenberichte greifbar, wie Klimaveränderungen Menschen zum Weggehen zwingen können. Die Ausstellung beleuchtet, was steigende Temperaturen und Meeresspiegel für Wasser, Ernährung und Gesundheit bedeuten. Dabei geht es auch um Menschen, die trotz bedrohter Lebensgrundlagen keine Möglichkeit haben, ihren Wohnort zu verlassen.
Das Auswandererhaus spannt den Bogen über 200 Jahre zwischen Serengeti, Arktis, brasilianischem Regenwald und Nordseeküste. Es stellt Naturschutz den Rechten der Bewohner der Serengeti gegenüber, betrachtet das Zusammenspiel von Wissen der Sámi und universitärer Forschung und zeigt, wie die Träume europäischer Einwanderer zur Zerstörung des Regenwaldes beitrugen.
Quelle: Klimahaus Bremerhaven