Paul Lefmanns Leben in Feldpostbriefen

St. Joseph-Stift (Bremen) (Archivfoto) Foto: Joern M / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Paul Lefmanns Leben in Feldpostbriefen

13.10.2026 citybeat

Briefe des Bremer Musikers Paul Lefmann erzählen im St. Joseph-Stift vom Warten, von Angst und vom Wunsch nach einem Leben nach dem Ersten Weltkrieg.

Vom 20. Oktober bis 10. November 2026 zeigt das St. Joseph-Stift eine Ausstellung über den Bremer Musiker und Soldaten Paul Lefmann. Zu sehen ist sie täglich von 8 bis 18 Uhr im Glasgang zum Ärztehaus St. Marien an der Schwachhauser Heerstraße 52a. Auf 18 Tafeln verbinden sich Auszüge seiner Feldpostbriefe von 1915 bis 1918 mit Fotos, Dokumenten und historischen Hintergründen.

Statt Schlachten und Generälen steht Lefmanns persönliches Erleben im Vordergrund. Seine Briefe aus Orten wie Pignicourt und Rethel in Nordfrankreich berichten von der Entfernung zur Heimat, langen Wartezeiten und ständiger Unsicherheit. Zugleich zeigen sie, welchen Platz Bücher, Musik und Beziehungen in seinem Kriegsalltag hatten.

Die Ausstellung entstand aus der Arbeit von 42 Schülern der Geschichtsleistungskurse an der Bremer St. Johannis-Schule. Unter der Leitung ihrer Lehrer Dr. Oliver Rosteck und Sebastian Rothe werteten sie insgesamt 440 Feldpostbriefe aus und zeichneten Lefmanns Lebensgeschichte sowie seine Stationen während des Krieges nach.

Quelle: Krankenhaus St. Joseph-Stift

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