Messe & Kongress
Donnerstag, 29. Oktober 2026
18:00 Uhr
Koloniale Kontinuitäten und globale Ungleichheit…
Beschreibung
Entwicklungszusammenarbeit steht gegenwärtig unter erheblichem Veränderungsdruck: Globale Machtverhältnisse verschieben sich, Entwicklungspolitik wird zunehmend geopolitisiert und bisherige Vorstellungen von Partnerschaft und gemeinsamer Verantwortung geraten unter Druck. Der Vortrag nimmt diese Debatten aus einer post- und dekolonialen Perspektive in den Blick und fragt nach den kolonialen Kontinuitäten in Wissen, Institutionen und Praktiken. Was meinen wir eigentlich, wenn wir von „Entwicklung“ sprechen? Welche globalen Ungleichheiten werden durch Entwicklungszusammenarbeit bearbeitet und welche möglicherweise reproduziert? Und wie könnte eine Entwicklungszusammenarbeit aussehen, die globale Macht- und Ungleichheitsverhältnisse nicht fortschreibt, sondern kritisch zum Ausgangspunkt ihrer eigenen Praxis macht?
Julia Schöneberg ist Politikwissenschaftlerin und Soziologin und forscht zu Entwicklungstheorie und -politik, Nachhaltigkeit und sozial-ökologischen Transformationen, sowie dekolonialen Perspektiven auf Wissen(schaft) und Pädagogik. Sie ist Gründerin der wissenschaftlich-aktivistischen Plattform www.convivialthinking.org und arbeitet als freie Wissenschaftlerin und politische Bildnerin.
Der Vortrag ist Teil des Seminars „Entwicklung dekolonisieren“.
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- Rubrik
- Messe & Kongress · Vortrag KI-klassifiziert (hohe Konfidenz)
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